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Sonntag, 30. Dezember 2018

Stracciatella Torte

Und schon ist der ganze Weihnachtstrubel wieder vorbei.. ich hoffe, ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit. Bei uns war es schön, aber auch stressig. Außerdem hat mich seit Heiligabend eine blöde Erkältung fest im Griff. Ist natürlich blöd so im Urlaub, aber ich seh das diesmal einfach als die „Lizenz zum Nichtstun“ – klappt auch soweit ganz gut!

Trotzdem zeige ich euch noch schnell das Rezept für meine Stracciatella Torte, die es hier zur Familien-Weihnachtsfeier gab. Die Torte ist so köstlich, dass ich nicht 365 Tage warten kann, um sie euch zu zeigen! Und eigentlich schmeckt sie zu jeder Jahreszeit lecker.. Schokolade geht ja bekanntlich immer, findet ihr nicht?


Ich liebe es, Torten zu backen! Ich muss sie nicht mal essen – mir reicht es schon, nur ein kleines Stück davon zu kosten. Nur um zu sehen ob sie tatsächlich so lecker ist, wie alle behaupten. Diesmal hatte ich richtig Lust auf ein schokoladiges Törtchen.. mit Sahne.. und Mascarpone.. klingt gut? YES, das war es auch!

Ein saftiger Schokoladenkuchen allein ist ja schon ein Träumchen für sich. Hier gesellt sich aber noch eine Créme aus Stracciatellasahne und Mascarpone dazu. Dann noch schnell ein wenig Schoko-Ganache auf dem Törtchen verteilt und das Ganze mit ein paar Rocherkugeln dekoriert – fertig ist meine schokoladige Stracciatella-Torte!

Aber nun zum Rezept.

Für den Teig braucht ihr:

500 g weiche Butter + etwas für die Form
10 Eier
750 g Zucker
375 g Schmand
5 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker
500 g Mehl
70 g gemahlene Mandeln
220 g Backkakao
5 gestrichene TL Backpulver
1 TL Salz

Meistens beginne ich einen Tag vorher, wenn ich eine Torte backe. Auch in diesem Fall habe ich am Abend zuvor die Tortenböden gebacken. Zuerst heizt ihr den Backofen auf 175°C Umluft vor. Als nächstes legt ihr eine 26er Springform am Boden mit Backpapier aus und streicht sie an den Seiten mit etwas Butter ein.

Dann wird die restliche Butter bei geringer Hitze geschmolzen und beiseite gestellt. In der Zeit könnt ihr die Eier mit dem Zucker locker und schaumig schlagen. Nach etwa 5 Minuten werden Schmand, die zerlassene Butter und Vanilleextrakt oder Vanillezucker vorsichtig untergerührt.

Die übrigen Zutaten vermischt ihr in einer separaten Schüssel miteinander und hebt sie behutsam unter den Teig. Nun könnt ihr das Ganze in die vorbereitete Form füllen und für mindestens 30 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Vor Ende der Backzeit solltet ihr unbedingt die Stäbchenprobe machen! Der Kuchen sollte zwar saftig sein, es darf jedoch kein Teig mehr am Stäbchen haften.

Wenn der Kuchen so weit ist, nehmt ihr die Form aus dem Ofen und lasst sie für ca. 10 bis 15 Minuten ruhen, bevor ihr den Kuchen aus der Form löst. Über Nacht bewahre ich den Tortenboden entweder in einem Tortenbehälter oder in Frischhaltefolie auf.

Weiter geht’s mit der Füllung – dafür braucht ihr:

500 g Mascarpone
400 g Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Vanillezucker
60 g Puderzucker
100 g Zartbitterschokolade

Die Sahne vermischt ihr mit dem Vanillezucker und schlagt sie mit dem Sahnesteif fest. Nun verrührt ihr die Mascarpone mit dem Puderzucker und hebt die Sahne vorsichtig unter. Die Zartbitterschokolade wird kleingehackt und unter die Mascarponecréme gerührt. Anschließend stellt ihr eure Füllung kalt.

Den Tortenboden könnt ihr mit einem Messer rundherum anschneiden. Da dieser Boden sehr saftig ist, verwendet am besten ein langes Stück Nähgarn, um ihn in 3 Böden zu teilen.

Sucht euch nun eine schöne Platte aus und belegt diese mit dem ersten Tortenboden. Verstreicht einen Teil der Mascarponecreme gleichmäßig darauf. Denkt daran, ihr benötigt zwei gleiche Teile für die Füllung und noch etwas um die Torte anschließend auch noch einzustreichen. Als Deckel solltet ihr einen geraden Tortenboden verwenden. Wenn ihr die Torte gleichmäßig gefüllt habt, streicht ihr sie außenherum einmal mit der Mascarponecréme ein und stellt sie für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Für die Ganache braucht ihr:

100 g Kuvertüre
50 g Butter

In der Zwischenzeit füllt ihr etwas Wasser in einen kleinen Topf und bringt es zum Kochen. Anschließend setzt ihr eine passende Schüssel darüber und gebt die Kuvertüre und die Butter hinein, um sie unter Rühren langsam zum Schmelzen zu bringen. Das Wasser darf nicht mehr kochen, sonst schmilzt die Kuvertüre zu schnell und wird bröckelig.

Anschließend lasst ihr sie etwas abkühlen, rührt sie aber zwischendurch immer mal wieder um. Testet die Konsistenz am besten mit Hilfe eines Glases. Stellt es verkehrt herum hin und gebt mit einem Kaffeelöffel etwas von der Ganache an die Seite. Sie soll am Glas herunterlaufen, aber auch nicht zu schnell. Wenn sie in der Mitte des Glases hart wird, ist sie perfekt für den Drip. Dann könnt ihr die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und an den Seiten den Drip vorsichtig verteilen. Zum Schluss verteilt ihr den Rest der Ganache auf der Torte und dekoriert sie nach Lust und Laune. Ich habe Rocherkugeln halbiert und diese auf die Ganache gesetzt.

Lasst die Torte noch ein paar Stunden in der Kühlung, bevor ihr sie anschneidet.


Und nun viel Spaß beim Nachbacken! :-)