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Samstag, 16. September 2017

Happy Breakfast

Der perfekte Start in den Tag beginnt für mich mit einem gesunden Frühstück. Heute möchte ich euch ein paar Ideen zeigen, die durchaus auch öfter mal auf meinem Frühstückstisch landen.

Die Snooze-Funktion ist eine wunderbare Erfindung, findet ihr nicht? Das erste Mal klingelt mein Wecker um 05:15 Uhr, dann um 05:30 Uhr und schließlich um 05:40 Uhr. Zum Glück ist meine Tasche schon gepackt. Das Frühstück ist auch schon vorbereitet - Porridge sei Dank! Haferflocken werden über Nacht mit Milch oder Wasser eingeweicht und am nächsten Morgen mit Beeren, Nüssen oder Chia-Samen getoppt. Geht schnell und schmeckt super lecker! Jetzt drehe ich mich aber erst nochmal um...


Meine liebste Variante: Vanille-Porridge mit Beeren - schmeckt so sehr nach Sommer, da fällt das Aufstehen gar nicht mehr schwer.

Auch sehr lecker und etwas karibisch angehaucht: Coconut Overnight Oats mit Ananas und Mango - sorgt für gute Laune und lässt mich schon am Morgen vom nächsten Urlaub träumen. :)


Wo wir gerade bei Urlaubsträumereien sind - wie wäre es mit einem leckeren Obstsalat? Hier könnt ihr alles verwenden, was die Obstschale hergibt. Einen Klecks Joghurt und eine Handvoll Nüsse dazu geben, und fertig ist das schnelle Sommerfrühstück!


Für den extra Vitaminkick am Morgen könnt ihr euch natürlich auch einen Smoothie mixen, zum Beispiel einen Tropical Smoothie mit Mango, Orange, Banane und Ananas? Oder doch lieber Heidelbeer-Kokos? Oder vielleicht einen Himbeer-Pfirsich-Smoothie mit Chia-Samen? Probiert es einfach mal aus!


Wenn ihr es lieber etwas deftiger mögt, habe ich einen kleinen Tipp: Befüllt einfach ein paar Muffinförmchen mit Paprika, Pilzen, Erbsen, Tomaten, Fetakäse oder Speck und übergießt das Ganze mit einer Mischung aus Eiern, etwas Milch, Salz, Pfeffer und sonstigen Gewürzen. Anschließend kommen die Förmchen für ca. 15 bis 20 Minuten bei 180 °C in den Ofen und fertig sind eure Mini-Frühstücks-Frittatas!


Manchmal muss es bei mir aber einfach eine frisch belegte Stulle sein. Frischkäse, Salat, Putenbrust und Gurke - super gesund und einfach lecker!


Was frühstückt ihr am liebsten? Nehmt ihr euch unter der Woche Zeit für ein gesundes Frühstück oder muss es bei euch morgens auch ruck-zuck gehen? :)

Donnerstag, 31. August 2017

Holzschild im Shabby Look

Mein Lieblingsmaterial ist definitiv Holz. Naturbelassen, massiv und rustikal gefällt es mir am besten. Möbel und andere Einrichtungsgegenstände lassen sich damit ruckzuck aufhübschen, auch als Wanddeko eignet sich Holz ganz besonders gut. Letzteres war mein DIY-Projekt vom vergangenen Wochenende: ein hübsches Holzschild fürs Wohnzimmer. Die Idee von einem Holzschild in Shabby Chic-Optik reifte schon seit dem Einzug. Gut zwei Jahre später (*hust*) habe ich sie dann endlich in die Tat umgesetzt und der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt - das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder?


Für das Schild habe ich eine alte Obstkiste, Kreidefarbe und einen goldenen Edding verwendet. Zuerst mussten die Bretter entfernt und von Nägeln befreit werden. Im nächsten Schritt habe ich 4 Holzbretter von allen Seiten gründlich abgeschliffen und daraus den Untergrund zusammengelegt; auf der Rückseite werden diese später mit zwei weiteren, waagerecht platzierten Brettern verbunden.


Vorher habe ich die Bretter allerdings noch mit der dunkleren Farbe komplett grundiert. Die Farbe deckt super, lässt sich leicht auftragen und trocknet recht schnell. Nachdem die Grundierung getrocknet ist, habe ich die Bretter miteinander befestigt.


Anschließend habe ich die zweite Farbe aufgetragen. Hier habe ich einen breiten Flackpinsel verwendet, den ich nur sehr wenig mit Farbe benetzt und vorsichtig (ohne Druck) über die Bretter gezogen habe. Dadurch deckt die Farbe nicht richtig und der dunklere Untergrund schimmert noch ein wenig durch.

Auch die zweite Farbschicht habe ich nochmal gründlich durchtrocknen lassen.


Nun fehlte nur noch der Schriftzug! Erst habe ich mir ein Muster ausgedruckt, das ich dann mit dem Goldstift auf das Schild übertragen habe. Den Anker habe ich leicht mit einem Schwamm abgetupft bzw. etwas verwischt.

Nun werden nur noch zwei Haken an der Rückseite befestigt und fertig ist mein lang ersehntes Holzschild! Wie findet ihr's? :)


Ich wünsche euch einen guten Start ins Wochenende! ♥

Sonntag, 27. August 2017

Mini Pizza Tartelettes

Heute gibt’s ne Portion Soulfood fürs Sofa! Wir schieben unsere guten Vorsätze jetzt mal ein wenig beiseite und gönnen uns diese kleinen Köstlichkeiten: leckere Mini Pizza Tartelettes!


Belegen könnt ihr sie natürlich, wie ihr möchtet. Aber erst einmal kommen wir zum Teig. Diesen solltet ihr am besten 2-3 Stunden vorher vorbereiten, damit er schön fluffig wird.

Ihr braucht:

250 g Mehl
150 ml lauwarme Milch
½ Päckchen Trockenhefe
1 Ei
20 ml Olivenöl
1-2 EL Oregano
eine Prise Salz

Alle Zutaten werden gründlich durchgeknetet, bis ein fester Teig entsteht. Diesen deckt ihr ab und lasst ihn ein paar Stunden ruhen. Ich habe ihn beim letzten Mal über Nacht in den Kühlschrank gestellt, klappt auch wunderbar!

Nun bestäubt ihr den Teig etwas mit Mehl, damit er sich leichter ausrollen lässt. Mit Hilfe der Tartelette-Förmchen könnt ihr den Teig nun vorsichtig ausstechen. Die Förmchen fettet ihr am besten mit etwas Öl ein, bevor ihr den Teig hineinlegt.

Für die Tomatensauce habe ich etwas Tomatenmark mit passierten Tomaten vermischt. Oregano darf natürlich auch nicht fehlen. Viel Oregano.


Die Sauce gebt ihr auf den Teig und streut etwas Mozzarella drüber. Nun belegt ihr die Mini Tartelettes nach Wunsch.

Mein persönlicher Favorit? Krabben mit frischen Tomaten, große Liebe! ♥


Außerdem gab’s bei mir noch Paprika, Mais, Champignons, Salami und Schinken. Und Oregano. Viel Oregano.

Die Hübschen kommen jetzt bei 200 Grad (Heißluft 180 Grad) für 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Anschließend könnt ihr sie ganz einfach mit einer Gabel aus den Förmchen lösen und ein wenig abkühlen lassen.


Habt noch einen entspannten Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche!

Donnerstag, 20. Juli 2017

Hefeknoten mit Zimt und Erdbeeren

Rennt bei euch die Zeit auch so? Ich habe doch gerade eben erst mit meinem Erdbeerlimes-Rezept die Saison der Lieblingsbeere auf meinem Blog eingeläutet und schon ist sie auch schon wieder vorbei. Dann will ich mich mal schnell beeilen, um euch für dieses Jahr noch eine letzte erdbeerige Schweinerei Leckerei zu präsentieren: Heute gibt's Hefeknoten mit Zimt und frischen Erdbeeren! ♥

Die Hübschen sind ganz schön fotogen, findet ihr nicht? Am liebsten hätte ich schon direkt nach dem Backen eins vernascht, aber nein - natürlich wurde erst einmal in liebevoller Kleinstarbeit ein Set aufgebaut, um ein paar tolle Foodfotos für euch zu knipsen. Dabei wird aus jeder erdenklichen Perspektive drauflos fotografiert, manch unfreiwilliger Abgang inklusive. Nachdem mein Männchen mich beim letzten Mal bei meinen akrobatischen Meisterleistungen "erwischt" hat, sieht er sich zwar in seiner Meinung bestätigt, dass ich manchmal gewaltig einen an der Klatsche habe. Aber nunja, was tut man nicht alles fürs perfekte Foodfoto? :D

Und eins kann ich sagen: Es hat sich wiedermal richtig gelohnt - die Hefeknoten sehen nicht nur superlecker aus, sie schmecken auch noch phänomenal gut!

Genug geschnackt, jetzt gibt's das Rezept.


Für 6 Knoten braucht ihr:

Für den Teig:
450 g Mehl
180 ml Milch
2 Eigelb
8 g Trockenhefe
30 g Butter
90 g Zucker
1 Prise Salz

Für die Füllung:
120 g Butter
1 EL Zimt
4 EL Zucker
Erdbeeren

1 Ei
Puderzucker

Die Zutaten für den Teig gebt ihr in eine Schüssel, verknetet alles gleichmäßig miteinander und lasst das Ganze an einer warmen Stelle für mindestens 30 Minuten ruhen.

In der Zeit könnt ihr für die Füllung die Butter schmelzen und mit Zimt und Zucker vermischen. Sollte es zu flüssig sein, gebt einfach noch etwas Zucker dazu.. sollte es zu fest sein, etwas Butter. Es sollte leicht zu verstreichen sein, aber nicht auslaufen.


Nun teilt ihr den Teig in sechs gleich große Stücke. Jedes Teigstück rollt ihr nacheinander länglich aus. Darauf verteilt ihr die Zucker-Zimt-Mischung und die kleingeschnittenen Erdbeeren.

Jetzt beginnt die Tüddelarbeit. Ich habe mal mit Bildern versucht, euch die einzelnen Schritte zu zeigen.


1. Ihr rollt den Teig an der längeren Seite zusammen, sodass eine lange Rolle entsteht. Die Enden solltet ihr gut verschließen, indem ihr den Teig zusammendrückt.

2. Nun teilt ihr den Teig in der Mitte. Dabei müsst ihr aufpassen, dass ihr nicht den kompletten Teig durchschneidet, sondern etwas unterhalb des einen Endes beginnt. An einem Ende sollte der Teig also noch zusammen sein. Die beiden Teigstränge klappt ihr nun nach außen, sodass das Innere zu sehen ist.

3. Anschließend verdreht ihr die beiden Stränge miteinander und führt die beiden Enden zusammen.

Nun bestreicht ihr eine Auflaufform mit Butter und legt die Hefeknoten hinein. Achtet dabei unbedingt darauf, dass die Knoten nicht zu dicht beieinander liegen, da sie beim Backen noch etwas aufgehen. Damit die Hefeknoten von außen schön kross werden, könnt ihr sie noch mit einem aufgeschlagenen Ei bestreichen.

Jetzt kommen die Knoten für 20 Minuten bei 180°C (Umluft) in den Ofen.

Nachdem die Hefeknoten ein wenig abgekühlt sind, könnt ihr sie mit etwas Puderzucker bestreuen. Am besten schmecken sie, wenn sie noch warm sind!


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst sie euch schmecken!

Samstag, 8. Juli 2017

Lieblingspancakes

Versteht mich nicht falsch: Es geht nichts über ein leckeres englisches Frühstück am Wochenende! Aber manchmal essen wir auch sehr gern lecker-fluffige Pfannkuchen mit frischem Obst und Sirup.

Ich liebe Pfannkuchen! Also habe ich mir bereits gestern vorgenommen, heute zum Frühstück mal wieder welche zu backen. Et voilà! Das waren die mit Abstand leckersten Pancakes, die wir jemals gegessen haben. ♥


Also möchte ich euch das Rezept für meine Lieblingspancakes natürlich nicht vorenthalten, los geht's – was braucht ihr?

2 Tassen Mehl
1 EL Backpulver
2 EL braunen Zucker
1/2 TL Salz
2 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Tasse griechischen Joghurt
1 Tasse Mandelmilch
Blaubeeren
Schokodrops


Zuerst vermischt ihr die trockenen Zutaten miteinander. Anschließend gebt ihr die Eier, den Joghurt und die Mandelmilch hinzu und verarbeitet alles zu einem glatten Teig. Wenn ihr mögt, könnt ihr noch etwas Vanillearoma oder gemahlene Vanille hinzugeben.

Nun erhitzt ihr etwas Kokosöl in einer Pfanne und gebt einen Schöpflöffel vom Teig hinein. Wenn der Pfannkuchen anfängt zu stocken, könnt ihr ihn mit einem Pfannenwender am Rand noch etwas in Form bringen. Nach 1-2 Minuten wendet ihr den Pfannkuchen. Wenn er auf beiden Seiten goldgelb gebacken ist, nehmt ihr ihn aus der Pfanne und wiederholt das Ganze mit dem restlichen Teig.

Jetzt kommt der dekorative Teil! Die Pfannkuchen auf einem Teller schichten und mit Obst und Puderzucker dekorieren. Ihr könnt auch Nüsse, Schokoraspel, Honig oder Sirup drüber geben. bei mir gab's Himbeeren und Blaubeeren - perfekte Mischung! ♥



Lasst es euch schmecken!

Sonntag, 25. Juni 2017

Provinzialischer Nudelauflauf

Bevor es im nächsten Monat wieder mit fruchtigen Rezepten weitergeht, gibt es heute mal etwas Herzhaftes: einen leckeren Nudelauflauf!


Meistens sehen unsere Wocheneinkäufe so aus: Mein Männchen läuft systematisch die Gänge ab, um Kaffee mit Verwöhnaroma, roten Wackelpudding mit Vanillesoße, Mini-Salami, "leckeres Trinken" mit einem Zuckergehalt jenseits der 50%, Lakritzbonbons in Katzenform und Käsebällchen einzuladen - während ich versuche, ein paar rote Paprika, Champignons und die ein oder andere Zucchini unter seinen Chipstüten Richtung Kassenbereich zu schmuggeln.

Der Herr wurde zu Hause von seiner Mama ganz schön verwöhnt. Schnitzel und Kartoffeln mit Soße gehörten schon fast zur Tagesordnung, Gemüse eher nicht. Daher gestaltet sich die wöchentliche Menüplanung manchmal ganz schön schwierig. Nun - wie bekommt man einen Fleischfresser dazu, mal etwas Gemüse zu essen? Richtig, man vermischt es mit Hackfleisch und überbackt es mit Käse.

Aufläufe gibt es bei uns unter der Woche relativ häufig. Sie sind schnell vorbereitet und reichen meistens für zwei Tage. Bei diesem Rezept wird das Gemüse zwar völlig untergebuttert, und ob überhaupt ein einziges Vitaminchen überlebt, ist auch seehr fraglich.. aber wir tasten uns langsam ran und er schmeckt wirklich sehr lecker. Ist das nicht die Hauptsache?


Also los - ihr braucht:

400 g Penne
2 rote Paprikaschoten
1 mittelgroße Zucchini
1 Zwiebel
500 g Hackfleisch
Öl
1 Dose geschälte Tomaten
2 EL italienische Kräuter
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
150 g Créme fraîche
200 g geriebenen Käse

Zuerst kocht ihr die Nudeln nach Packungsanleitung in etwas gesalzenem Wasser. Anschließend schreckt ihr sie ab und gebt sie in eine gefettete Auflaufform.

Das Hackfleisch wird in etwas heißem Öl krümelig gebraten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Das Gemüse wird fein gewürfelt und zusammen mit den Tomaten, Kräutern und Gewürzen zum Hackfleisch gegeben. Das Ganze lasst ihr unter Rühren 10 Minuten lang einkochen.

Das Ragout könnt ihr nun über die Nudeln geben. Anschließend gebt ihr Créme fraîche und den geriebenen Käse darüber und lasst den Auflauf bei 200° auf der mittleren Schiene im heißen Ofen ca. 20 Minuten vor sich hin backen.



Guten Appetit, ihr Lieben! ♥

Sonntag, 18. Juni 2017

Erdbeer-Raffaello-Trifle

Ladies and gentlemen - darf ich euch mein liebstes Sommer-Dreamteam vorstellen? Erdbeeren & Raffaello! Zusammen mit ein paar schokoladigen Muffins in ein paar Gläschen geschichtet ergibt das Ganze ein traumhaftes Sommer-Dessert. Und damit geht die Erdbeersaison auf meinem Blog in die nächste Runde! Ein paar erdbeerige Rezepte habe ich in diesem Jahr noch für euch - solange es frische Erdbeeren gibt, muss man das ja voll ausnutzen. Und dieses Rezept ist wirklich so schnell gemacht, dass auch die größten Dessert-Muffel schwach werden - versprochen! Also, los geht's! ♥


Für 6 Gläser braucht ihr:

4 Schokomuffins
300 g Erdbeeren
300 ml Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
20 Raffaellos

Zuerst gebt ihr 14 Raffaello-Kugeln in eine Schüssel und zerdrückt sie mit einer Gabel. Die Sahne schlagt ihr mit dem Vanillezucker steif und hebt anschließend die zermatschten Raffaellos vorsichtig unter.

Die Erdbeeren werden gewaschen, vom Strunk befreit und in kleine Stückchen geschnitten. Behaltet für das Topping ruhig ein paar Erdbeeren zurück.

Nachdem ihr die Muffins zerbröselt habt, könnt ihr mit dem Schichten beginnen. Die Hälfte der Muffinbrösel verteilt ihr auf 6 Gläschen. Darauf gebt ihr eine Schicht Erdbeeren, die dann von einer Schicht Raffaellosahne bedeckt wird. Nun gebt ihr die restlichen Muffinbrösel darüber, verteilt die übrigen Erdbeerstücke darauf und bedeckt das Ganze wieder mit einer Schicht Raffaellosahne.

Zum Schluss toppt ihr das Ganze mit den übrigen Raffaello-Kugeln und ein paar Erdbeeren.


Wenn ihr mögt, könnt ihr die Schokomuffins natürlich selbst backen. Oder ihr kauft einfach die besten fertigen Muffins, die ihr finden könnt. Ich bin mal ehrlich und gestehe, dass ich mich diesmal für die zweite Variante entschieden habe.

Wenn ihr die Motivation habt, die Muffins selbst zu backen: Go for it! Wenn ihr aber einfach nur Lust auf einen unglaublich leckeren Ruckzuck-Nachtisch habt, tun es auch die Gekauften. :)


Habt einen entspannten Sonntag, ihr Lieben!

Sonntag, 28. Mai 2017

Sommersalat mit Spargel und Erdbeeren

Während dieser Blogpost online geht, schmeißt mein Männchen draußen auf der Terrasse gerade den Grill an. Im Sommer gibt's doch nichts Besseres, oder?

Sobald die Temperaturen auf über 25° steigen habe ich meistens eher weniger Lust auf stundenlanges Kochen. Darum bekommt ihr heute ein Rezept für einen sommerlichen Salat. Und was ist sommerlicher als frischer Spargel und fruchtige Erdbeeren?


Ihr braucht:

2 kleine Salatherzen
2 Stangen weißen Spargel
5-6 Stangen grünen Spargel
6 Radieschen
6 Cherrytomaten
6 Erdbeeren
75 g Fetakäse

Zuerst wird der grüne Spargel in reichlich Salzwasser ca. 8 Minuten weichgekocht. Schälen braucht ihr ihn in der Regel nicht. Es reicht, wenn ihr die letzten 2-3 cm abschneidet.

Als nächstes könnt ihr den Salat, die Tomaten, die Radieschen und die Erdbeeren schon einmal waschen, kleinschneiden und miteinander vermischen. Den weißen Spargel schält ihr und schneidet ihn anschließend in dünne Scheiben. Auch den Fetakäse schneidet ihr klein und gebt ihn zusammen mit dem weißen Spargel zum Salat.


Als letztes schneidet ihr den abgekühlten grünen Spargel in mundgerechte Stücke und gebt ihn über den Salat.


Dazu passt perfekt ein leckeres Honig-Senf-Dressing. Hierfür habe ich die folgenden Zutaten miteinander vermischt und über den Salat gegeben:

2 TL Honig
1 guter EL Senf
3 EL Balsamicoessig
75 ml Gemüsebrühe
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
Schnittlauch

Die Kombination aus grünem Salat mit Obst und einem würzigen Dressing gefällt mir richtig gut.
Probiert es einfach mal aus, es schmeckt super! :)


Montag, 1. Mai 2017

Erdbeerlimes

Jetzt geht sie wieder los - die leckere Erdbeerzeit! Endlich bekommt man die süßen Früchte wieder frisch vom Feld. Wenn die Lieblingsbeere Saison hat, gibt es bei mir kein Halten mehr! Fast jeden Tag stehen sie auf dem Speiseplan - entweder pur mit Sahne, als Erdbeerkuchen oder im Windbeutel.

Habt ihr schon genascht? Um für die kommende Erdbeerzeit gewappnet zu sein, habe ich ein paar leckere Ideen für euch parat. Fangen wir an mit einem wirklich tollen Rezept für laue Sommerabende auf dem Balkon! Alle Anti-Alkoholiker und  Alkoholverfechter sollten sich allerdings lieber woanders umschauen, denn was jetzt kommt ist eine fruchtig-spritzige kleine Alkoholbombe. Für alle anderen gilt: Ab aufs Erdbeerfeld oder in den Supermarkt - heute machen wir leckeren Erdbeerlimes! :)


Was brauchen wir?

500 g Erdbeeren (entstielt und gewaschen)
200 g Zucker
300 ml Wasser
300 ml Wodka
Saft einer Zitrone

Zuerst halbiert ihr die Erdbeeren und lasst sie zusammen mit dem Zucker und dem Wasser ca. 3 Minuten köcheln. Anschließend püriert ihr das Ganze und lasst es abkühlen.

In das kalte Erdbeerpüree gebt ihr den Wodka und den Zitronensaft und püriert alles nochmal gründlich. Anschließend füllt ihr den Limes in hübsche Flaschen ab und stellt diese in den Kühlschrank, eisgekühlt schmeckt er am besten!


Nun könnt ihr ihn pur genießen, oder wie wäre es mit cremigem Vanilleeis mit ein paar Erdbeeren und etwas Erdbeerlimes? Ich gebe auch gern einen Schuss davon in ein Glas Sekt mit kleingewürfelten Erdbeeren, lecker!

Erdbeerlimes ist aber genauso lecker wie gefährlich. Wie viel Alkohol man getrunken hat, merkt man nämlich meistens erst, wenn's zu spät ist. Hinterhältiges Zeug! ;)

Ich wünsche euch noch einen schönen Feiertag!

Ina

Samstag, 15. April 2017

London

Ich bin ein Nordlicht. Mit dem schönen Ostfriesland verwurzelt und ohne das Bedürfnis, dies dauerhaft ändern zu wollen. Doch ein bisschen Fernweh und viel Lust am Reisen und Entdecken gehört bei mir trotzdem dazu. Im Moment schaue ich zwischendurch gerne mal nach Traumzielen für unsere Flitterwochen nächstes Jahr. Malediven, Thailand oder Seychellen - es gibt so tolle Orte auf dieser Welt, die noch entdeckt werden wollen. Allerdings saß mein Männchen noch nie im Flieger, da will ich ihn nicht gleich mit einem Langstreckenflug überfordern. :D

Momentan haben wir uns ein bisschen auf Griechenland eingeschossen. Rhodos oder Mykonos würden mich sehr reizen, ich habe auch viele wunderschöne Bilder von Santorini gefunden. Mal sehen, wo unsere Reise hingeht! ♥

Heute soll es aber nicht um unsere Flitterwochen gehen, sondern um meinen letzten Londonurlaub. Dieser ist nun schon fast wieder zwei Jahre her - wie die Zeit vergeht! Meine Freundin und ich wollten schon so lange mal nach London - 2015 hat es dann endlich geklappt. Die Highlights unseres Trips möchte ich euch nicht vorenthalten. (Achtung, Bilderflut!)


Es war Ende Juni, wir haben von Sonntag bis Sonntag gebucht. Also stand uns eine Woche in dieser großartigen Stadt bevor. Wir sind mit British Airways von Hamburg nach Heathrow geflogen. Ich bin vorher noch nie geflogen und war tierisch aufgeregt, als der Brummer am Gate ankam. Wir haben keine Plätze reserviert, hatten aber trotzdem Glück und bekamen zwei Plätze nebeneinander, einen sogar direkt am Fenster! Das Wetter war wundervoll und ich habe den (kurzen) Flug sehr genossen. Der Blick über die Wolken war wirklich atemberaubend. ♥


Weil ich so viele Bilder gemacht habe, verging die Zeit recht schnell. Der Flug dauerte gute 1 ½ Stunden und schon betraten wir zum ersten Mal englischen Boden. Unser Plan war, vom Flughafen mit der U-Bahn in die City zu fahren und eine Station früher auszusteigen, um die letzten Meter zu Fuß zum Hotel zu gehen und die Stadt schon einmal etwas auf uns wirken zu lassen. Klingt gut, oder?

Letzten Endes war es mit unseren Koffern doch nicht so eine gute Idee.. wir sind in die falsche Richtung gelaufen, fanden uns plötzlich in einem großen Park wieder und je näher wir der nächsten Straße kamen, desto sicherer waren wir uns: zwei verpeilte Ostfriesinnen crashen da gerade mit Sack und Pack die Wachablösung beim Buckingham Palast! Naja, haben wir das auch gleich mitgenommen! :D

Wir sind dann aber doch wieder zurück zur Tube spaziert und mit der U-Bahn weitergefahren. Gute Entscheidung, denn das Hotel war leicht zu finden und in wenigen Gehminuten zu erreichen.




Wir haben das Lancaster Gate Hotel gebucht. Es liegt relativ zentral, man spaziert ca. 20 Minuten durch den Hyde Park und schon steht man mitten in der Oxford Street.

Wir waren von der Anreise doch irgendwie geschafft, haben in der Nähe vom Hotel noch ein wenig die Gegend erkundet und uns im Park noch etwas ausgeruht. Kensington Gardens ist wirklich wunderschön! Wir haben nach nem langen Tag gern dort gesessen, den Tag revue passieren lassen und gequatscht oder ein leckeres Sandwich von Pret a Manger gegessen.


Tag 1

Das Frühstück im Hotel ist der absolute Knaller! Wir haben incl. englischem Frühstück gebucht. Ich habe mich gleich am ersten Tag rangetraut und was soll ich sagen? Ich fand es super! So fettig könnte ich zwar nicht jeden Tag frühstücken, aber für ein paar Tage konnte ich mich durchaus mit Rührei, Speck, Würstchen, Baked Beans und gebratenen Tomaten/Champignons anfreunden – sehr lecker! :)

Nach dem Frühstück haben wir noch schnell unsere Taschen und Kameras aus dem Zimmer geholt und sind zur Tube getigert. Erstes Ziel: Piccadilly Circus!


Wir waren sehr früh dran und in der Stadt war am Montagmorgen noch nicht so viel los. Also ergriffen wir die Chance und haben uns die Läden mal ein wenig genauer angeschaut. Aus sämtlichen Schaufenstern strahlten uns vier große Buchstaben entgegen. SALE, überall! Direkt am ersten Tag wurden wir dann auch schon schwach und waren dank Michael Kors ein paar Hundert Pfund ärmer, fing also schon mal gut an! :D

Am Nachmittag ging es dann Richtung Westminster. London hat sich von seiner besten Seite gezeigt: Bei absolutem Postkartenwetter haben wir uns Big Ben, Westminster Abbey & Co. von Nahem angesehen. Es war wirklich beeindruckend. Das tolle Wetter wurde auch direkt für eine Fahrt mit dem London Eye genutzt. Die Fahrt war zwar teuer, aber sie hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ich habe da oben gefühlte 1.000 Fotos gemacht, London ist wirklich eine wunderschöne Stadt!






Tag 2

Das Wetter war wieder super und wir entscheiden uns für eine Hop-On, Hop-Off Tour. Für einen Städtetrip kann ich euch die Original Tour wirklich ans Herz legen! Man fährt durch die City und bekommt vom Tourguide oder per Kopfhörer (auf den Hauptrouten könnt ihr auch deutschsprachige Kommentare wählen) alles Mögliche über London näher gebracht, absolut empfehlenswert! :)


Mittags haben wir im Hard Rock Café gegessen. Für S. gab es einen Burger und einen Cocktail, für mich ein Steak und ein großes Bier – alles war absolut grandios! Im Anschluss haben wir uns im Shop noch ein paar T-Shirts gekauft.


Nach dem Essen ging dann die Bustour weiter. Das Wetter war immer noch absolut großartig. Abends haben wir uns im Park noch ein bisschen gesonnt, ich habe nach den ersten beiden Tagen sogar einen leichten Sonnenbrand bekommen. Ich hätte für London auch eher einen Regenschirm mitgenommen, anstatt Sonnenmilch einzupacken.. aber gut. Ein kleiner Tipp am Rande: Sogar Sonnenbaden auf den Sonnenliegen im Park lassen sich die Londoner gut bezahlen. ;)

Tag 3

Da die Tickets für die Hop-On, Hop-Off Tour zwei Tage lang gültig sind, geht’s am Vormittag mit dem zweiten Teil unserer London-Rundtour los. Die Tickets haben sich richtig gelohnt. Wir konnten uns alles gemütlich von oben anschauen. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen haben wir uns für die zweite Tour die Routen in der Innenstadt vorgenommen. Es war sogar noch eine Bootsfahrt enthalten, die wir im Anschluss dann auch noch mitgenommen haben. :)


Gegen Mittag besuchten wir das Nobel-Kaufhaus Harrods. Die verschiedenen Ebenen und das Design der einzelnen Räume waren echt beeindruckend. Bei Ladurée haben wir zu guter Letzt noch einen Cappuccino getrunken und ein paar köstliche Macarons gekauft.

Nachmittags wollten wir uns unbedingt noch die Tower Bridge genauer anschauen. Also ab in die Tube Richtung Tower of London. Wir waren wohl die einzigen dort, die keinen Selfie-Stick dabei hatten, denn überall standen Gruppen von Menschen und fotografierten sich auf oder neben der Brücke. Wir schlenderten noch ein wenig am Themseufer entlang und machten Richtung Hotel dann auch nochmal einen Spaziergang durch den Hyde Park. Das Wetter war herrlich und es war zu Fuß an der frischen Luft sehr viel angenehmer als in der stickigen U-Bahn.


Den ganzen Tag lang gab es wieder Sonne pur und ich nahm langsam die Farbe einer Tomate an, Sonnenbrand olé!

Abends haben wir den Tag dann mit leckeren Cocktails in der Hotel-Lobby ausklingen lassen.

Tag 4

Für den Donnerstag war unsere Shopping-Tour geplant. Das tolle Wetter hielt sich auch am vierten Tag, also gingen wir zu Fuß Richtung Oxford Street. Für einen Shoppingtrip nach London empfehle ich euch, auf jeden Fall in der Woche zu fliegen, da die Innenstadt am Wochenende völlig überfüllt ist. Aus diesem Grund haben wir uns für den Donnerstag entschieden und sind morgens auch schon recht früh gestartet. So konnten wir gemütlich durch die Läden schlendern. Alles ist so hübsch dekoriert und eingerichtet – es hat richtig Spaß gemacht, sich alles anzuschauen und ein bisschen durch die Läden zu bummeln. Der Tag verging wie im Flug und unsere Ausbeute konnte sich sehen lassen. Auf dem Rückweg haben wir uns noch leckere Sandwiches und frisch gepressten Orangensaft bei Pret a Manger mitgenommen, um im Hyde Park zu picknicken. 



Tag 5

Am Freitag haben wir uns Madame Tussauds angesehen. Wer sich für einen Besuch im Wachsfigurenkabinett entscheidet, sollte unbedingt Tickets im Voraus buchen. So kann man an der langen Schlange vorbeimarschieren und wird an der Express Kasse reingelassen. Ihr spart euch also stundenlanges Anstehen. Neben den Prominenten aus Wachs gibt es dort auch eine Zeitreise in die Geschichte von London. Die kleine Tour hat mir fast am besten gefallen. Ich hab mir insgesamt von Madame Tussauds ein wenig mehr versprochen und war etwas enttäuscht, als wir wieder draußen waren.


Danach stand ein Besuch beim Tower of London auf dem Plan – ein absolutes Muss für jeden Touri! Für die Kronjuwelen mussten wir eine halbe Stunde lang anstehen. Die Ausstellung der Kronen und Schmuckstücke war aber sehr beeindruckend, die Wartezeit hat sich diesmal auf jeden Fall gelohnt.



Auf der Bootstour am Mittwoch haben wir am Themseufer einen Pub gesehen, den wir unbedingt besuchen wollten – den Anchor Pub! Am späten Nachmittag liefen wir also los und fanden uns am Queen‘s Walk wieder. Dieser steht auf jeden Fall auf meiner Liste für den nächsten London-Besuch. Wenn man den Queen’s Walk an der Themse entlangspaziert, hat man eine wunderschöne Sicht auf Londons Attraktionen. Bestens geeignet, um ein paar tolle Fotos zu machen. ♥


Nach einer Weile haben wir dann den Anchor Pub gefunden. Wir suchten uns einen Platz und bestellten uns Ginger Beer und eine Portion Fish & Chips. So konnten wir einen weiteren Punkt von unserer Touri-To-Do-Liste streichen. Der Anchor Pub ist einer der ältesten Pubs in London und hat mir sehr gut gefallen. Die Einrichtung ist genau so, wie ich sie mir in typisch englischen Pubs vorgestellt habe und die Atmosphäre ist so urig-gemütlich. Solche Pubs fehlen hier in Deutschland!








Tag 6

Am letzten Tag machten wir einen Spaziergang Richtung Paddington Station, um uns Tickets für den Heathrow Express zu kaufen. Wegen unserer stressigen Anreise waren wir uns einig, lieber ein paar Pfund mehr auszugeben, um stressfrei die Rückreise antreten zu können. Wir wussten nun auch ungefähr, wie lange wir am nächsten Tag laufen würden und konnten so ein bisschen besser planen.

Obwohl wir den Buckingham Palast am Anreisetag schon einmal kurz gesehen haben, wollten wir unbedingt noch einmal hin, um ein paar Fotos zu machen. Diesmal konnten wir alles ein wenig besser auf uns wirken lassen. Der Park und das ganze Drumherum waren wirklich atemberaubend. Das Tor direkt vor dem Palast wurde sogar kurz geöffnet, als die Post kam. :)




Danach sind wir noch kurz Richtung Westminster gefahren, um noch ein Foto mit DER roten Telefonzelle zu schießen. Samtags ist es in Westminster unglaublich voll.. wir mussten sogar anstehen und kurz warten, um ein Foto an der Telefonzelle mit dem Big Ben im Hintergrund schießen zu können.

Nachmittags stand noch ein Besuch beim Borough Market an. Street Food at it’s best – es wurden so tolle und köstliche Sachen angeboten! Die einzelnen Stände sahen so toll aus, neben den ganzen Fast Food-Restaurants gab es hier endlich mal frisches Brot, Obst und Selbstgemachtes zu kaufen – mal eine ganz andere Seite von London. Es hat mir aber unglaublich gut gefallen!






Abends haben wir noch im Jamie‘s Italian geschlemmt. Das Essen dort war absolut grandios! Alles war so stylisch eingerichtet und das Personal war besonders nett! S. hat sich Nudeln bestellt, für mich gab’s einen monströsen Burger. Nachtisch hatten wir auch: einen Epic Brownie und ein Stück Lemon Meringue Cheesecake – himmlisch!




Tag 7

Und schon war er da – der Abreisetag! Ein letztes Mal englisch frühstücken und schon ging die Rückreise los. Die Rücktour mit dem Heathrow Express war sehr angenehm. Auch am Flughafen ging alles reibungslos - wir hatten sogar noch genug Zeit, um uns ein wenig im Duty-Free-Bereich umzusehen. Am Nachmittag ging dann unser Flieger zurück nach Good Old Germany.

Das Londoner Wetter war wirklich toll – wir hatten an allen Tagen Sonne pur! Der Urlaub wird mir lange in Erinnerung bleiben. Für unseren ersten London-Besuch haben wir das grobe Touri-Programm auch ziemlich gut absolviert, wie ich finde. Ich möchte aber auf jeden Fall nochmal nach London reisen, um noch mehr von der tollen Stadt zu entdecken. ♥