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Dienstag, 31. Oktober 2017

Gefüllte Champignons

Heute gibt es gefüllte Champignons mit Bacon, frischem Schnittlauch und einer leckeren Frischkäse-Creme - nicht nur zur Grillsaison ein beliebtes Rezept, auch als Beilage zu einem Salat und natürlich auch zu Fleisch oder Fisch. Sie sind schnell gemacht und unglaublich lecker!


Die Zutatenliste ist angenehm kurz und wenn man erst die Füllung vorbereitet hat, kann man sich schon fast entspannt zurücklehnen und warten, bis sich der herrliche Duft im ganzen Haus verbreitet. Man kann die Champignons mit allem füllen, was das Herz begehrt oder was der Kühlschrank eben gerade so hergibt. Ich habe schon viele Varianten ausprobiert, aber nun meinen absoluten Favoriten kreiert.

Also los, was brauchen wir?

8 braune Champignons
1 Knoblauchzehe
1/2 Zwiebel
50 g Speckwürfel
2 EL Sonnenblumenöl
150 g Kräuter-Frischkäse
100 g geriebenen Gouda
2-3 EL Schnittlauch
Salz, Pfeffer

Zuerst könnt ihr den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze bzw. 180°C Umluft vorheizen.

Als nächstes putzt ihr die Champignons und schneidet das untere trockene Stück der Stiele ab. Das Pilzinnere höhlt ihr mit einem Teelöffel vorsichtig aus und hackt es klein. Auch die Knoblauchzehe und die Zwiebel werden kleingehackt.

Anschließend erhitzt ihr das Öl in einer Pfanne und dünstet das Ganze zusammen mit den Speckwürfeln so lange, bis die komplette Flüssigkeit verdampft ist.

In der Zwischenzeit vermischt ihr den Frischkäse mit dem geriebenen Gouda und dem Schnittlauch und würzt das Ganze mit Salz und Pfeffer. Sobald die Pilzmischung etwas abgekühlt ist, gebt ihr sie ebenfalls dazu und verrührt das Ganze gründlich.

Nun könnt ihr die Pilze damit befüllen und ca. 15-20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.


Lasst es euch schmecken!

Sonntag, 15. Oktober 2017

Franzbrötchen



Oh, Hamburg! ♥

Ein grandioses (vorgezogenes) Wochenende in der schönsten Stadt Deutschlands liegt hinter uns. Zusammen mit meiner Besten habe ich Ende September Hamburg unsicher gemacht. Wir haben am Hafen die besten Krabbenbrötchen der Stadt gegessen, bei einer Shoppingtour in der Mönckebergstraße unsere Geldbeutel geleert und anschließend die letzten Sonnenstrahlen des Sommers am Jungfernstieg genossen. Hamburg ist so bunt und vielseitig, ruhig und aufregend zugleich. Wir hatten so eine tolle Zeit in dieser wundervollen Stadt. ♥

Ein paar Bilder habe ich euch ja schon auf Instagram gezeigt, aber hier gibt's nochmal kurz die Highlights:


Fangen wir mit dem Hotel an. Es lag im Herzen von Hamburg, direkt am Hauptbahnhof. Wir haben ein Zimmer im REICHSHOF gebucht und landeten damit einen Volltreffer. Schon bei der Ankuft erhielten wir ein kostenloses Zimmerupgrade, die Mädels an der Rezeption waren sehr freundlich und hilfsbereit. Unser Zimmer war wirklich sehr schön, hatte ein ultra-gemütliches Bett und ein sehr geräumiges Bad incl. Regenwalddusche. Große Liebe - sowas brauchen wir unbedingt zu Hause! Auch das Frühstück konnte sich sehen lassen. Falls ihr also mal ein paar Tage in Hamburg verbringen möchtet und auf der Suche nach einem besonderen Hotel seid, kann ich euch das REICHSHOF wärmstens empfehlen! :)


An unserem ersten Abend ging auch direkt ein lang gehegter Wunsch mit dem Besuch vom Musical 'König der Löwen' in Erfüllung. Und es war toll! Wenn ihr das Musical noch nicht gesehen habt: Unbedingt nachholen! Die Kostüme waren richtig beeindruckend und die Musik hat mich vom ersten Moment an komplett mitgerissen. Der Abend wird mir noch lange in Erinnerung bleiben!

Bevor es jedoch mit dem Musical Shuttle rüber ans andere Ufer zum Stage Theater ging, haben wir uns die Füße noch etwas am Hamburger Hafen vertreten. Auch wenn er vielleicht gar nicht mal unbedingt als schön bezeichnet werden kann mit seinen Containerschiffen, den Lastenkränen und dem ganzen Trubel.. versprüht er irgendwie einen ganz besonderen Charme. Natürlich haben wir uns dort auch standartmäßig noch ein Krabbenbrötchen gegönnt. :)


Den zweiten Tag haben wir mit einem tollen Frühstück eingeläutet. Die Nord Coast Coffee Roastery findet ihr in der Hamburger Altstadt. Die Lage ist absolut traumhaft - wenn ihr das Glück habt, einen Platz am Fenster zu ergattern, habt ihr einen tollen Blick auf die Speicherstadt und den Alster Fleet - für uns ein absolutes Highlight! Ein Besuch lässt sich also sehr gut mit einem Spaziergang durch die Speicherstadt & Hafencity oder einem anschließenden Bummel durch die Innenstadt verbinden.

Die Speisekarte ist klein und übersichtlich, trotzdem sehr abwechslungsreich. Neben frisch belegten Stullen und Paninis gibt es auch Acaibowls, Müsli mit frischem Obst im Glas und leckere Waffeln. Alles wird frisch zubereitet und mit viel Liebe zum Detail angerichtet.

Nord Coast Coffee Roastery
Deichstraße 9
20459 Hamburg

U-Bahn: U3 Rödingsmarkt

Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch bis Freitag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Unser Frühstück und auch der Kaffee haben köstlich geschmeckt, für uns war dies der perfekte Start in den Tag - wir waren super gewappnet für unsere Shoppingtour!


Los ging es für uns in der Mönckebergstraße, wo die üblichen Verdächtigen wie ZARA, Mango, Görtz und H&M vertreten sind. Von dort ging es dann direkt weiter durch die Europapassage und anschließend am Jungfernstieg entlang Richtung Hanseviertel.

Ein Schaufensterbummel auf dem Neuen Wall bei Chanel (hach!!), YSL und Prada durfte natürlich auch nicht fehlen. ♥

An unserem letzten Tag haben wir gemütlich im Hotel gefrühstückt und sind noch ein wenig durch die Innenstadt gebummelt. Und (um langsam auch mal zum Thema zu kommen.. sorry!) natürlich gab es vor unserer Rückreise noch ein original Hamburger Franzbrötchen bei Franz & Friends im Hauptbahnhof! Ich hab mir einen mit Nougat ausgesucht - richtig lecker!

Seitdem wollte ich diese Köstlichkeiten unbedingt mal zu Hause nachbacken und habe diverse Rezeptsammlungen und Foodblogs durchstöbert. Heute wurde dann einfach mal drauflosgebacken und was soll ich sagen? Sie schmecken fast wie das Hamburger Original und werden bestimmt beim ein oder anderen Kaffeekränzchen ihren Weg auf unseren Tisch finden. Aber nun zeige ich euch natürlich noch schnell das Rezept. :)


Was braucht ihr?

Für den Hefeteig:
300 ml Milch
65 g Butter
475 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
60 g Zucker
1 Ei

Für die Füllung:
75 g weiche Butter
100 g Zucker
2 EL Zimt
3-4 EL Nuss-Nougatcreme

Außerdem:
2 EL Milch und 1 Eigelb zum Bestreichen
Zimtzucker zum Bestreuen

Los geht's!

Zuerst könnt ihr den Hefeteig vorbereiten. Die Milch wird zusammen mit der Butter in einem kleinen Topf so lange erwärmt (nicht zum Kochen bringen!), bis die Butter geschmolzen ist. Danach solltet ihr die Mischung etwas abkühlen lassen. In der Zeit mischt ihr 450 g Mehl, die Hefe und den Zucker in einer Rührschüssel und gebt anschließend das Ei und die Milch-Butter-Mischung dazu. Das Ganze gründlich mit den Knethaken eures Mixers zu einem glatten Teig vermengen und nach und nach das restliche Mehl dazugeben, damit der Teig nicht zu klebrig wird.

Den Hefeteig lasst ihr nun an einem warmen Ort für ca. 1 1/2 Stunden gehen.

Währenddessen könnt ihr schonmal die Füllung vorbereiten, hierfür vermischt ihr einfach alle Zutaten zu einer cremigen Masse. Außerdem könnt ihr schon einmal ein Backblech mit Backpapier auslegen.


Der Teig sollte nun mindestens doppelt so groß geworden sein. Knetet ihn am besten noch ein bis zwei Mal durch, bevor ihr ihn auf einer bemehlten Unterlage rechteckig ausrollt (ca. 60 x 30 xm). Danach bestreicht ihr ihn gleichmäßig mit der Füllung und rollt ihn von der langen Seite ganz eng auf. Die Rolle schneidet ihr trapezförmig in acht gleich große Stücke. Die kleinen Trapeze legt ihr mit der längeren Seite auf das Backblech (erstmal nur vier davon) und formt mit dem Stiel eines Holzlöffels eine Kerbe in die Mitte, so dass die Franzbrötchen auf beiden Seiten zur Mitte hin hochklappen (siehe Fotos).

Da die Franzbrötchen beim Backen noch aufgehen, solltet ihr sie mit ausreichend Abstand zueinander aufs Backblech legen. Darum empfehle ich euch, immer nur vier Teiglinge auf ein Blech zu legen und diese nacheinander zu backen. Bevor ihr das erste Backblech in den Ofen schiebt, solltet ihr die Franzbrötchen noch mit einem Geschirrhandtuch bedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen. So bleiben sie beim Backen schön fluffig. Den Backofen könnt ihr in der Zeit auf 180°C Umluft vorheizen.

Das Eigelb verquirlt ihr mit der Milch und pinselt es hauchdünn auf die Franzbrötchen und bestreut sie anschließend mit Zimtzucker. Nun kommen die Teiglinge für etwa 15 bis 20 Minuten in den Ofen. Wenn sie hübsch golden gebräunt sind, dürfen sie raus. Die Füllung läuft wahrscheinlich beim Backen etwas heraus, kann aber vor dem Servieren ganz einfach vorsichtig mit einem Messer entfernt werden.


Am besten schmecken die Franzbrötchen natürlich, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen und noch etwas warm sind. Ihr könnt sie aber später auch sehr gut nochmal vorsichtig in der Mikrowelle aufwärmen.

Ich hoffe, ihr habt noch einen schönen Sonntagabend, ihr Lieben!
Kommt gut in die neue Woche! ♥

Samstag, 30. September 2017

Zweierlei Mini-Flammkuchen

Nicht nur zur Herbstzeit bin ich ein absoluter Flammkuchen-Fan, denn sie sind schnell gemacht und so wandelbar. Die Zutaten für den Teig habe ich immer zu Hause und belegt wird er mit allem, was das Herz begehrt. Ob klassisch mit Speck und Zwiebeln, Zucchini und Feta, Tomaten und Käse oder die süße Variante mit Schoki und frischen Früchten – von mir aus könnte es jeden Abend Flammkuchen geben!


Heute zeige ich euch meine zwei liebsten Varianten. ♥

Fangen wir mit dem Klassiker an: Crème fraîche, Speck und Zwiebeln.

Für den Teig braucht ihr:

250 g Mehl
125 ml Wasser
1 EL Olivenöl
Salz

Den Backofen könnt ihr schon einmal auf 250°C (Ober-/Unterhitze) aufheizen – am besten inklusive Backblech, damit der Flammkuchen später schön knusprig wird.

Nun verarbeitet ihr die Zutaten mit einem Knethaken zu einem glatten Teig, wickelt diesen in Frischhaltefolie ein und stellt ihn erst mal zur Seite.


Für den Belag braucht ihr:

125 g Crème fraîche
200 g durchwachsenen Speck
6 Zwiebeln

Den Speck schneidet ihr inzwischen in Streifen, die Zwiebeln schält ihr und schneidet sie in feine Ringe. Den Speck in einer Pfanne ohne Fett knusprig braun braten. Die Schalotten dazugeben und glasig braten, danach abkühlen lassen.

Den Teig teilt ihr in sechs Stücke und rollt ihn auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte dünn zu ovalen Fladen aus. Die Fladen legt ihr auf ein Stück Backpapier und bestreicht sie mit Crème fraîche. Anschließend verteilt ihr die Zwiebel-Speck-Mischung darauf und lasst die Fladen ca. 5-10 Minuten auf der mittleren Schiene im Backofen goldbraun backen.



Für die zweite Variante habe ich Weizen- und Roggenmehl gemischt.


Diesmal werden die Flammkuchen belegt mit:

125 g Crème fraîche
2 Zwiebeln
6 braunen Champignons
150 g Räucherlachs
Rucola

Die Zwiebeln schält ihr und schneidet sie zusammen mit den Champignons in feine Scheiben. Die Fladen bestreicht ihr wieder mit Crème fraîche und verteilt die Zwiebeln und die Champignons darauf. Nun backt ihr die Fladen auf der mittleren Schiene, bis sie schön goldbraun und knusprig werden. Anschließend dürfen es sich Lachs und Rucola darauf bequem machen. Wer mag, kann das Ganze noch mit einer leckeren Senfsoße beträufeln. Hierfür mischt ihr einfach etwas Senf mit einem Schuss Honig, Balsamico, Olivenöl und Kräutern eurer Wahl und gebt es über die Flammkuchen.




Habt noch ein schönes Wochenende, ihr Lieben! ♥

Samstag, 16. September 2017

Happy Breakfast

Der perfekte Start in den Tag beginnt für mich mit einem gesunden Frühstück. Heute möchte ich euch ein paar Ideen zeigen, die durchaus auch öfter mal auf meinem Frühstückstisch landen.

Die Snooze-Funktion ist eine wunderbare Erfindung, findet ihr nicht? Das erste Mal klingelt mein Wecker um 05:15 Uhr, dann um 05:30 Uhr und schließlich um 05:40 Uhr. Zum Glück ist meine Tasche schon gepackt. Das Frühstück ist auch schon vorbereitet - Porridge sei Dank! Haferflocken werden über Nacht mit Milch oder Wasser eingeweicht und am nächsten Morgen mit Beeren, Nüssen oder Chia-Samen getoppt. Geht schnell und schmeckt super lecker! Jetzt drehe ich mich aber erst nochmal um...


Meine liebste Variante: Vanille-Porridge mit Beeren - schmeckt so sehr nach Sommer, da fällt das Aufstehen gar nicht mehr schwer.

Auch sehr lecker und etwas karibisch angehaucht: Coconut Overnight Oats mit Ananas und Mango - sorgt für gute Laune und lässt mich schon am Morgen vom nächsten Urlaub träumen. :)


Wo wir gerade bei Urlaubsträumereien sind - wie wäre es mit einem leckeren Obstsalat? Hier könnt ihr alles verwenden, was die Obstschale hergibt. Einen Klecks Joghurt und eine Handvoll Nüsse dazu geben, und fertig ist das schnelle Sommerfrühstück!


Für den extra Vitaminkick am Morgen könnt ihr euch natürlich auch einen Smoothie mixen, zum Beispiel einen Tropical Smoothie mit Mango, Orange, Banane und Ananas? Oder doch lieber Heidelbeer-Kokos? Oder vielleicht einen Himbeer-Pfirsich-Smoothie mit Chia-Samen? Probiert es einfach mal aus!


Wenn ihr es lieber etwas deftiger mögt, habe ich einen kleinen Tipp: Befüllt einfach ein paar Muffinförmchen mit Paprika, Pilzen, Erbsen, Tomaten, Fetakäse oder Speck und übergießt das Ganze mit einer Mischung aus Eiern, etwas Milch, Salz, Pfeffer und sonstigen Gewürzen. Anschließend kommen die Förmchen für ca. 15 bis 20 Minuten bei 180 °C in den Ofen und fertig sind eure Mini-Frühstücks-Frittatas!


Manchmal muss es bei mir aber einfach eine frisch belegte Stulle sein. Frischkäse, Salat, Putenbrust und Gurke - super gesund und einfach lecker!


Was frühstückt ihr am liebsten? Nehmt ihr euch unter der Woche Zeit für ein gesundes Frühstück oder muss es bei euch morgens auch ruck-zuck gehen? :)

Donnerstag, 31. August 2017

Holzschild im Shabby Look

Mein Lieblingsmaterial ist definitiv Holz. Naturbelassen, massiv und rustikal gefällt es mir am besten. Möbel und andere Einrichtungsgegenstände lassen sich damit ruckzuck aufhübschen, auch als Wanddeko eignet sich Holz ganz besonders gut. Letzteres war mein DIY-Projekt vom vergangenen Wochenende: ein hübsches Holzschild fürs Wohnzimmer. Die Idee von einem Holzschild in Shabby Chic-Optik reifte schon seit dem Einzug. Gut zwei Jahre später (*hust*) habe ich sie dann endlich in die Tat umgesetzt und der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt - das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder?


Für das Schild habe ich eine alte Obstkiste, Kreidefarbe und einen goldenen Edding verwendet. Zuerst mussten die Bretter entfernt und von Nägeln befreit werden. Im nächsten Schritt habe ich 4 Holzbretter von allen Seiten gründlich abgeschliffen und daraus den Untergrund zusammengelegt; auf der Rückseite werden diese später mit zwei weiteren, waagerecht platzierten Brettern verbunden.


Vorher habe ich die Bretter allerdings noch mit der dunkleren Farbe komplett grundiert. Die Farbe deckt super, lässt sich leicht auftragen und trocknet recht schnell. Nachdem die Grundierung getrocknet ist, habe ich die Bretter miteinander befestigt.


Anschließend habe ich die zweite Farbe aufgetragen. Hier habe ich einen breiten Flackpinsel verwendet, den ich nur sehr wenig mit Farbe benetzt und vorsichtig (ohne Druck) über die Bretter gezogen habe. Dadurch deckt die Farbe nicht richtig und der dunklere Untergrund schimmert noch ein wenig durch.

Auch die zweite Farbschicht habe ich nochmal gründlich durchtrocknen lassen.


Nun fehlte nur noch der Schriftzug! Erst habe ich mir ein Muster ausgedruckt, das ich dann mit dem Goldstift auf das Schild übertragen habe. Den Anker habe ich leicht mit einem Schwamm abgetupft bzw. etwas verwischt.

Nun werden nur noch zwei Haken an der Rückseite befestigt und fertig ist mein lang ersehntes Holzschild! Wie findet ihr's? :)


Ich wünsche euch einen guten Start ins Wochenende! ♥

Sonntag, 27. August 2017

Mini Pizza Tartelettes

Heute gibt’s ne Portion Soulfood fürs Sofa! Wir schieben unsere guten Vorsätze jetzt mal ein wenig beiseite und gönnen uns diese kleinen Köstlichkeiten: leckere Mini Pizza Tartelettes!


Belegen könnt ihr sie natürlich, wie ihr möchtet. Aber erst einmal kommen wir zum Teig. Diesen solltet ihr am besten 2-3 Stunden vorher vorbereiten, damit er schön fluffig wird.

Ihr braucht:

250 g Mehl
150 ml lauwarme Milch
½ Päckchen Trockenhefe
1 Ei
20 ml Olivenöl
1-2 EL Oregano
eine Prise Salz

Alle Zutaten werden gründlich durchgeknetet, bis ein fester Teig entsteht. Diesen deckt ihr ab und lasst ihn ein paar Stunden ruhen. Ich habe ihn beim letzten Mal über Nacht in den Kühlschrank gestellt, klappt auch wunderbar!

Nun bestäubt ihr den Teig etwas mit Mehl, damit er sich leichter ausrollen lässt. Mit Hilfe der Tartelette-Förmchen könnt ihr den Teig nun vorsichtig ausstechen. Die Förmchen fettet ihr am besten mit etwas Öl ein, bevor ihr den Teig hineinlegt.

Für die Tomatensauce habe ich etwas Tomatenmark mit passierten Tomaten vermischt. Oregano darf natürlich auch nicht fehlen. Viel Oregano.


Die Sauce gebt ihr auf den Teig und streut etwas Mozzarella drüber. Nun belegt ihr die Mini Tartelettes nach Wunsch.

Mein persönlicher Favorit? Krabben mit frischen Tomaten, große Liebe! ♥


Außerdem gab’s bei mir noch Paprika, Mais, Champignons, Salami und Schinken. Und Oregano. Viel Oregano.

Die Hübschen kommen jetzt bei 200 Grad (Heißluft 180 Grad) für 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Anschließend könnt ihr sie ganz einfach mit einer Gabel aus den Förmchen lösen und ein wenig abkühlen lassen.


Habt noch einen entspannten Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche!

Donnerstag, 20. Juli 2017

Hefeknoten mit Zimt und Erdbeeren

Rennt bei euch die Zeit auch so? Ich habe doch gerade eben erst mit meinem Erdbeerlimes-Rezept die Saison der Lieblingsbeere auf meinem Blog eingeläutet und schon ist sie auch schon wieder vorbei. Dann will ich mich mal schnell beeilen, um euch für dieses Jahr noch eine letzte erdbeerige Schweinerei Leckerei zu präsentieren: Heute gibt's Hefeknoten mit Zimt und frischen Erdbeeren! ♥

Die Hübschen sind ganz schön fotogen, findet ihr nicht? Am liebsten hätte ich schon direkt nach dem Backen eins vernascht, aber nein - natürlich wurde erst einmal in liebevoller Kleinstarbeit ein Set aufgebaut, um ein paar tolle Foodfotos für euch zu knipsen. Dabei wird aus jeder erdenklichen Perspektive drauflos fotografiert, manch unfreiwilliger Abgang inklusive. Nachdem mein Männchen mich beim letzten Mal bei meinen akrobatischen Meisterleistungen "erwischt" hat, sieht er sich zwar in seiner Meinung bestätigt, dass ich manchmal gewaltig einen an der Klatsche habe. Aber nunja, was tut man nicht alles fürs perfekte Foodfoto? :D

Und eins kann ich sagen: Es hat sich wiedermal richtig gelohnt - die Hefeknoten sehen nicht nur superlecker aus, sie schmecken auch noch phänomenal gut!

Genug geschnackt, jetzt gibt's das Rezept.


Für 6 Knoten braucht ihr:

Für den Teig:
450 g Mehl
180 ml Milch
2 Eigelb
8 g Trockenhefe
30 g Butter
90 g Zucker
1 Prise Salz

Für die Füllung:
120 g Butter
1 EL Zimt
4 EL Zucker
Erdbeeren

1 Ei
Puderzucker

Die Zutaten für den Teig gebt ihr in eine Schüssel, verknetet alles gleichmäßig miteinander und lasst das Ganze an einer warmen Stelle für mindestens 30 Minuten ruhen.

In der Zeit könnt ihr für die Füllung die Butter schmelzen und mit Zimt und Zucker vermischen. Sollte es zu flüssig sein, gebt einfach noch etwas Zucker dazu.. sollte es zu fest sein, etwas Butter. Es sollte leicht zu verstreichen sein, aber nicht auslaufen.


Nun teilt ihr den Teig in sechs gleich große Stücke. Jedes Teigstück rollt ihr nacheinander länglich aus. Darauf verteilt ihr die Zucker-Zimt-Mischung und die kleingeschnittenen Erdbeeren.

Jetzt beginnt die Tüddelarbeit. Ich habe mal mit Bildern versucht, euch die einzelnen Schritte zu zeigen.


1. Ihr rollt den Teig an der längeren Seite zusammen, sodass eine lange Rolle entsteht. Die Enden solltet ihr gut verschließen, indem ihr den Teig zusammendrückt.

2. Nun teilt ihr den Teig in der Mitte. Dabei müsst ihr aufpassen, dass ihr nicht den kompletten Teig durchschneidet, sondern etwas unterhalb des einen Endes beginnt. An einem Ende sollte der Teig also noch zusammen sein. Die beiden Teigstränge klappt ihr nun nach außen, sodass das Innere zu sehen ist.

3. Anschließend verdreht ihr die beiden Stränge miteinander und führt die beiden Enden zusammen.

Nun bestreicht ihr eine Auflaufform mit Butter und legt die Hefeknoten hinein. Achtet dabei unbedingt darauf, dass die Knoten nicht zu dicht beieinander liegen, da sie beim Backen noch etwas aufgehen. Damit die Hefeknoten von außen schön kross werden, könnt ihr sie noch mit einem aufgeschlagenen Ei bestreichen.

Jetzt kommen die Knoten für 20 Minuten bei 180°C (Umluft) in den Ofen.

Nachdem die Hefeknoten ein wenig abgekühlt sind, könnt ihr sie mit etwas Puderzucker bestreuen. Am besten schmecken sie, wenn sie noch warm sind!


Viel Spaß beim Nachbacken und lasst sie euch schmecken!

Samstag, 8. Juli 2017

Lieblingspancakes

Versteht mich nicht falsch: Es geht nichts über ein leckeres englisches Frühstück am Wochenende! Aber manchmal essen wir auch sehr gern lecker-fluffige Pfannkuchen mit frischem Obst und Sirup.

Ich liebe Pfannkuchen! Also habe ich mir bereits gestern vorgenommen, heute zum Frühstück mal wieder welche zu backen. Et voilà! Das waren die mit Abstand leckersten Pancakes, die wir jemals gegessen haben. ♥


Also möchte ich euch das Rezept für meine Lieblingspancakes natürlich nicht vorenthalten, los geht's – was braucht ihr?

2 Tassen Mehl
1 EL Backpulver
2 EL braunen Zucker
1/2 TL Salz
2 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Tasse griechischen Joghurt
1 Tasse Mandelmilch
Blaubeeren
Schokodrops


Zuerst vermischt ihr die trockenen Zutaten miteinander. Anschließend gebt ihr die Eier, den Joghurt und die Mandelmilch hinzu und verarbeitet alles zu einem glatten Teig. Wenn ihr mögt, könnt ihr noch etwas Vanillearoma oder gemahlene Vanille hinzugeben.

Nun erhitzt ihr etwas Kokosöl in einer Pfanne und gebt einen Schöpflöffel vom Teig hinein. Wenn der Pfannkuchen anfängt zu stocken, könnt ihr ihn mit einem Pfannenwender am Rand noch etwas in Form bringen. Nach 1-2 Minuten wendet ihr den Pfannkuchen. Wenn er auf beiden Seiten goldgelb gebacken ist, nehmt ihr ihn aus der Pfanne und wiederholt das Ganze mit dem restlichen Teig.

Jetzt kommt der dekorative Teil! Die Pfannkuchen auf einem Teller schichten und mit Obst und Puderzucker dekorieren. Ihr könnt auch Nüsse, Schokoraspel, Honig oder Sirup drüber geben. bei mir gab's Himbeeren und Blaubeeren - perfekte Mischung! ♥



Lasst es euch schmecken!

Sonntag, 25. Juni 2017

Provinzialischer Nudelauflauf

Bevor es im nächsten Monat wieder mit fruchtigen Rezepten weitergeht, gibt es heute mal etwas Herzhaftes: einen leckeren Nudelauflauf!


Meistens sehen unsere Wocheneinkäufe so aus: Mein Männchen läuft systematisch die Gänge ab, um Kaffee mit Verwöhnaroma, roten Wackelpudding mit Vanillesoße, Mini-Salami, "leckeres Trinken" mit einem Zuckergehalt jenseits der 50%, Lakritzbonbons in Katzenform und Käsebällchen einzuladen - während ich versuche, ein paar rote Paprika, Champignons und die ein oder andere Zucchini unter seinen Chipstüten Richtung Kassenbereich zu schmuggeln.

Der Herr wurde zu Hause von seiner Mama ganz schön verwöhnt. Schnitzel und Kartoffeln mit Soße gehörten schon fast zur Tagesordnung, Gemüse eher nicht. Daher gestaltet sich die wöchentliche Menüplanung manchmal ganz schön schwierig. Nun - wie bekommt man einen Fleischfresser dazu, mal etwas Gemüse zu essen? Richtig, man vermischt es mit Hackfleisch und überbackt es mit Käse.

Aufläufe gibt es bei uns unter der Woche relativ häufig. Sie sind schnell vorbereitet und reichen meistens für zwei Tage. Bei diesem Rezept wird das Gemüse zwar völlig untergebuttert, und ob überhaupt ein einziges Vitaminchen überlebt, ist auch seehr fraglich.. aber wir tasten uns langsam ran und er schmeckt wirklich sehr lecker. Ist das nicht die Hauptsache?


Also los - ihr braucht:

400 g Penne
2 rote Paprikaschoten
1 mittelgroße Zucchini
1 Zwiebel
500 g Hackfleisch
Öl
1 Dose geschälte Tomaten
2 EL italienische Kräuter
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
150 g Créme fraîche
200 g geriebenen Käse

Zuerst kocht ihr die Nudeln nach Packungsanleitung in etwas gesalzenem Wasser. Anschließend schreckt ihr sie ab und gebt sie in eine gefettete Auflaufform.

Das Hackfleisch wird in etwas heißem Öl krümelig gebraten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Das Gemüse wird fein gewürfelt und zusammen mit den Tomaten, Kräutern und Gewürzen zum Hackfleisch gegeben. Das Ganze lasst ihr unter Rühren 10 Minuten lang einkochen.

Das Ragout könnt ihr nun über die Nudeln geben. Anschließend gebt ihr Créme fraîche und den geriebenen Käse darüber und lasst den Auflauf bei 200° auf der mittleren Schiene im heißen Ofen ca. 20 Minuten vor sich hin backen.



Guten Appetit, ihr Lieben! ♥

Sonntag, 18. Juni 2017

Erdbeer-Raffaello-Trifle

Ladies and gentlemen - darf ich euch mein liebstes Sommer-Dreamteam vorstellen? Erdbeeren & Raffaello! Zusammen mit ein paar schokoladigen Muffins in ein paar Gläschen geschichtet ergibt das Ganze ein traumhaftes Sommer-Dessert. Und damit geht die Erdbeersaison auf meinem Blog in die nächste Runde! Ein paar erdbeerige Rezepte habe ich in diesem Jahr noch für euch - solange es frische Erdbeeren gibt, muss man das ja voll ausnutzen. Und dieses Rezept ist wirklich so schnell gemacht, dass auch die größten Dessert-Muffel schwach werden - versprochen! Also, los geht's! ♥


Für 6 Gläser braucht ihr:

4 Schokomuffins
300 g Erdbeeren
300 ml Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
20 Raffaellos

Zuerst gebt ihr 14 Raffaello-Kugeln in eine Schüssel und zerdrückt sie mit einer Gabel. Die Sahne schlagt ihr mit dem Vanillezucker steif und hebt anschließend die zermatschten Raffaellos vorsichtig unter.

Die Erdbeeren werden gewaschen, vom Strunk befreit und in kleine Stückchen geschnitten. Behaltet für das Topping ruhig ein paar Erdbeeren zurück.

Nachdem ihr die Muffins zerbröselt habt, könnt ihr mit dem Schichten beginnen. Die Hälfte der Muffinbrösel verteilt ihr auf 6 Gläschen. Darauf gebt ihr eine Schicht Erdbeeren, die dann von einer Schicht Raffaellosahne bedeckt wird. Nun gebt ihr die restlichen Muffinbrösel darüber, verteilt die übrigen Erdbeerstücke darauf und bedeckt das Ganze wieder mit einer Schicht Raffaellosahne.

Zum Schluss toppt ihr das Ganze mit den übrigen Raffaello-Kugeln und ein paar Erdbeeren.


Wenn ihr mögt, könnt ihr die Schokomuffins natürlich selbst backen. Oder ihr kauft einfach die besten fertigen Muffins, die ihr finden könnt. Ich bin mal ehrlich und gestehe, dass ich mich diesmal für die zweite Variante entschieden habe.

Wenn ihr die Motivation habt, die Muffins selbst zu backen: Go for it! Wenn ihr aber einfach nur Lust auf einen unglaublich leckeren Ruckzuck-Nachtisch habt, tun es auch die Gekauften. :)


Habt einen entspannten Sonntag, ihr Lieben!

Sonntag, 28. Mai 2017

Sommersalat mit Spargel und Erdbeeren

Während dieser Blogpost online geht, schmeißt mein Männchen draußen auf der Terrasse gerade den Grill an. Im Sommer gibt's doch nichts Besseres, oder?

Sobald die Temperaturen auf über 25° steigen habe ich meistens eher weniger Lust auf stundenlanges Kochen. Darum bekommt ihr heute ein Rezept für einen sommerlichen Salat. Und was ist sommerlicher als frischer Spargel und fruchtige Erdbeeren?


Ihr braucht:

2 kleine Salatherzen
2 Stangen weißen Spargel
5-6 Stangen grünen Spargel
6 Radieschen
6 Cherrytomaten
6 Erdbeeren
75 g Fetakäse

Zuerst wird der grüne Spargel in reichlich Salzwasser ca. 8 Minuten weichgekocht. Schälen braucht ihr ihn in der Regel nicht. Es reicht, wenn ihr die letzten 2-3 cm abschneidet.

Als nächstes könnt ihr den Salat, die Tomaten, die Radieschen und die Erdbeeren schon einmal waschen, kleinschneiden und miteinander vermischen. Den weißen Spargel schält ihr und schneidet ihn anschließend in dünne Scheiben. Auch den Fetakäse schneidet ihr klein und gebt ihn zusammen mit dem weißen Spargel zum Salat.


Als letztes schneidet ihr den abgekühlten grünen Spargel in mundgerechte Stücke und gebt ihn über den Salat.


Dazu passt perfekt ein leckeres Honig-Senf-Dressing. Hierfür habe ich die folgenden Zutaten miteinander vermischt und über den Salat gegeben:

2 TL Honig
1 guter EL Senf
3 EL Balsamicoessig
75 ml Gemüsebrühe
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
Schnittlauch

Die Kombination aus grünem Salat mit Obst und einem würzigen Dressing gefällt mir richtig gut.
Probiert es einfach mal aus, es schmeckt super! :)