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Mittwoch, 31. Oktober 2018

Griechenland - 10 Nächte, 2 Inseln.

Mit unserer Hochzeit stand für uns auch eine ganz besondere Reise an: unsere Flitterwochen!

Eines stand für uns von vornherein fest: Wir wollten mit der Hochzeitsreise nicht bis zum nächsten Frühjahr warten. Das nämlich wäre die beste Reisezeit für typische Honeymoon-Destinationen wie die Dominikanische Republik, die Malediven oder auch Südafrika. Wir aber wollten mehr oder weniger im Anschluss unserer Hochzeit wegfahren. Eine erste Entscheidung fiel daher schnell: wir bleiben in Europa! So machten wir uns ein paar Wochen nach unserer Traumhochzeit auf die Reise und kombinierten sieben Nächte auf Mykonos mit drei Nächten auf Santorini.


.. und wir haben es nicht bereut. Es war unser erster gemeinsamer Urlaub und es war einfach wundervoll!

Dank der vielen lieben Nachrichten und Kommentare auf Instagram darf ich wohl davon ausgehen, dass ich euch mit meinen Bildern eine gehörige Portion Fernweh verpasst habe. Kein Wunder, denn auf beiden Inseln gibt es so viele traumhaft schöne Ecken.

Los ging es für uns auf Mykonos. (Achtung, Bilderflut!)
















Mykonos ist so wunderschön! Wir haben unsere Zeit dort sehr genossen, unser tägliches Programm bestand aus sonnen, essen und ins Meer springen. Abends sind wir oft mit unserem Hotelshuttle nach Mykonos Stadt gefahren, um dort durch die hübschen Gassen zu schlendern und leckere griechische Gerichte in den gemütlichen Tavernen zu probieren.

Gewohnt haben wir im Myconian Utopia, einem kleinen Boutique-Hotel mit einem atemberaubenden Blick auf das Ägäische Meer. Es gibt nur 56 Zimmer, was dem mit Liebe zum Detail ausgestatteten Hotel richtig viel Charme verleiht. Das Design und die Einrichtung sind einzigartig schön, in keinem anderen Hotel habe ich bisher so eine schöne Kulisse gesehen, von jedem Winkel des Hauses.










 

Unser Zimmer war sehr geräumig und der Ausblick von unserem kleinen Balkon war unglaublich. Jeden Morgen habe ich mich darauf gefreut, die Vorhänge zu öffnen und direkt auf das blaue Meer zu sehen, jeden Abend konnte man hier wunderschöne Sonnenuntergänge genießen. Der Strand von Elia ist fünf Gehminuten entfernt. Das Hotel bietet aber auch hier einen kostenlosen Shuttle-Service, der Hotelgäste zum hoteleigenen Strand fährt und wieder abholt.

Das Frühstücksbuffet war auch der absolute Knaller. Die Auswahl überzeugte durch Qualität und Vielfalt und jeder Mitarbeiter dort war sehr freundlich und bemüht, alle Wünsche zu erfüllen.

Am achten Tag ging es dann für uns eine Insel weiter.







Schön, schöner, Santorini! Nach einem dreistündigen Speed-Trip mit einem Katamaran kamen wir mittags auf der wunderschönen Insel an. Die Mitarbeiter vom Hotel haben uns sehr freundlich empfangen und uns vieles über Santorini erzählt, so konnten wir schon bei unserer Ankunft im Caldera’s Dolphin die besondere Atmosphäre dieser Insel spüren. Und dieser unglaubliche Blick auf die Caldera und das glitzernde Meer hat mich einfach umgehauen.









Das Hotel hat nur 15 Zimmer und wirkt dadurch fast ein wenig familiär. Auch hier wurden uns die Wünsche von den Lippen abgelesen. Die Mitarbeiter waren alle sehr hilfsbereit und freundlich.

Wir haben ein Zimmer mit Jacuzzi auf dem Balkon gemietet und es absolut nicht bereut. Außerdem gab es hier einen tollen Frühstücksservice. Die Speisen wurden nach unseren Wünschen zubereitet und morgens dort serviert, wo wir gerne frühstücken wollten – ob am Pool, im Zimmer oder auf unserem privaten Balkon. Das Hotel liegt in Megalochori. Das Örtchen ist etwas außerhalb von den typischen Tourispots wie Oia oder Fira. Die Lage war viel ruhiger und intimer, fernab vom Trubel. Preislich machte sich die Wahl des Standorts auch bemerkbar, Hotels in Oia sind teilweise unbezahlbar. Wir verbrachten leider nur drei Nächte hier. Genug für einen ersten Eindruck - aber auch genug um zu wissen, dass man auf jeden Fall zurückkommt.


Donnerstag, 30. August 2018

Unsere Sommerhochzeit

Was für ein wunderschöner Tag – unsere Hochzeit! Heute nehme ich euch mit auf eine kleine Reise durch diesen ganz besonderen und emotionalen Tag.


Wir haben nach gut einem Jahr Vorbereitungszeit am 30. Juni 2018 mit Familie und Freunden in Papenburg geheiratet. Wir haben uns dazu entschlossen, die standesamtliche als auch die kirchliche Trauung an diesem Tag zu feiern und rückblickend hätte es perfekter nicht sein können. Auch das Wetter hat mitgespielt: Die Sonne strahlte den ganzen Tag mit uns um die Wette.

Der Tag rauschte nur so an uns vorbei. Die Zeremonie im Standesamt, gefolgt vom noch entspannten Getting ready bei uns zu Hause. Der stolze Papa, an dessen Arm ich den langen Gang der Kirche entlang durch die mit Familie und Freunden gefüllten Reihen gehen durfte und die vielen gerührten Gesichter der Gäste, die sich alle mit uns freuten. Das Fotoshooting im Park und zu guter Letzt die große Sause in unserer wunderschönen Location. Ja, zu Recht einer der schönsten Tage meines Lebens!

In unsere Hochzeitsvorbereitungen durftet ihr ja im Januar schon mal ein wenig hineinschnuppern. Und da die Bilder unserer Fotografin so toll geworden sind und ich das Okay vom Männchen bekommen habe, muss ich jetzt einfach ein bisschen angeben.


Nach der standesamtlichen Hochzeit ging es für mich nochmal kurz zum Friseur, bevor meine liebe Trauzeugin mir in mein Kleid geholfen hat. Beim Getting ready war noch alles ganz entspannt, vielleicht waren wir nach zwei Gläschen Sekt auch etwas zu entspannt.. denn auf dem Weg zur Kirche fiel uns auf, dass wir die Brautsträuße zu Hause vergessen haben! Waaah!! Auch hier war meine Trauzeugin wieder Gold wert: Im Eiltempo ist sie auf halbem Weg nochmal umgedreht und hat die Sträuße geholt - noch rechtzeitig zur kirchlichen Trauung war sie wieder zurück. ♥


Der Gottesdienst an sich war wunderschön. Es war ein ökumenischer Gottesdienst, mein Cousin übernahm als Pfarrer den evangelischen Part der Trauung und hat eine wunderbare Trauansprache vorbereitet. Unsere tolle Sängerin hat zusammen mit ihrem Vater zwei Lieder gesungen und ich habe während des Gottesdienstes so einige Trähnchen verdrückt. Als wir aus der Kirche kamen, erwartete uns ein Spalier aus Blumen und Fanclubschals. Wir haben gar nicht damit gerechnet und waren sehr gerührt. Anschließend gab es eine ganze Reihe Glückwünsche, bevor wir dann zu unserem Brautshooting am See aufgebrochen sind.


Die Fotos sind alle so toll geworden! Und die Zeit verging so schnell, dass wir es kurz vor knapp noch zur Location geschafft haben. Wir wurden vom Catering schon mit Sekt empfangen, als die Gäste nacheinander den Saal betreten und uns gratuliert haben. Als alle ihre Plätze gefunden haben, kam die obligatorische Rede gefolgt von der Hochzeitssuppe am Tisch und unserem Hochzeitsbuffet. Die Suppe hätte leider etwas mehr Salz vertragen können, dafür waren alle begeistert von dem Buffet.


Nach dem Essen kam unser Hochzeitstanz. Wir haben uns spontan gegen den einstudierten Wiener Walzer entschieden und einfach geschunkelt, ab und zu eine Drehung eingebaut und einfach den Moment genossen. ♥

Als dann der offizielle Part vorbei war, wurde ganz ausgelassen bis in die Morgenstunden gefeiert. Der DJ hat gegen halb sechs das Lagerfeuer angestimmt, um kurz vor acht lagen wir dann im Bett. Für uns hätte der Tag nicht perfekter sein können - einfach mal unsere Familien und Freunde, Kollegen und Nachbarn auf einem Haufen zu haben und zu sehen, wie Freundschaften entstehen, Macarena mit den Mädels, Schleiertanz, Brautstraußwurf und einfach alles, was unsere Familien und Freunde für uns vorbereitet haben. Es wurde einem erstmal so richtig bewusst, wie viele liebe Leute man eigentlich um sich hat.. ♥