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Donnerstag, 31. Mai 2018

Piña Colada Cupcakes

Wenn ihr auf einer Sommerparty mal so richtig Eindruck machen wollt, dann stellt einfach diese oberleckeren Piña Colada Cupcakes aufs Buffet und staunt, wie schnell sie verputzt werden. Ausgehend davon, dass ich nächsten Monat heiraten werde und in meinem Brautkleid eine gute Figur machen möchte, sollte ich besser Abstand davon nehmen, dieses Rezept mit euch zu teilen. Und noch viel mehr Abstand davon, die Dinger (oder zumindest einen Teil davon) auch noch aufzufuttern.

Ich kann aber nicht anders! Sie sind aber auch zu gut: Ein fluffig-saftiger Boden mit Ananasstückchen, Kokosraspeln und einem Hauch von Rum, getoppt von einem super-cremigen, fruchtigen Frischkäsetopping – einfach nur yummie!


Aber legen wir erstmal los mit dem Rezept!

Ihr braucht:

Für die Cupcakes

235 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
120 g weiche Butter
150 g Zucker
2 große Eier
1/3 Tasse Kokosmilch
1/3 Tasse Ananassaft
1/3 Tasse Kokosraspeln
1 Tasse frische Ananasstückchen
einen Schuss Rum (optional)

Für das Topping

125 g Doppelrahmfrischkäse
125 g weiche Butter
150 g Puderzucker
30 ml Ananassaft

Zuerst heizt ihr den Ofen auf 175 Grad vor. Dann legt ihr ein Muffinblech mit Förmchen aus oder stellt euch Cupcakeförmchen bereit.

Die frische Ananas schneidet ihr in sehr feine Stückchen und gebt sie gemeinsam mit dem entstehenden Saft in eine Rührschüssel. Wer mag, kann das Ganze mit einem Schuss Rum ergänzen und die Mischung ziehen lassen.

In einer weiteren Schüssel vermischt ihr das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz. In einer dritten Schüssel schlagt ihr die Eier mit der weichen Butter und dem Zucker schaumig. Anschließend rührt ihr die Kokosmilch, den Ananassaft und das Kokosextrakt unter, gebt dann die Mehlmischung dazu und vermengt das Ganze miteinander. Zum Schluss fügt ihr die marinierte Ananas hinzu und hebt sie vorsichtig unter.

Den Teig verteilt ihr nun gleichmäßig auf die Förmchen (zu 2/3 mit Teig füllen) und backt die Muffins ca. 20 bis 25 Minuten im vorgeheizten Backofen (Stäbchenprobe machen!). Auf einem Gitterrost lasst ihr sie anschließend auskühlen.

Für das Frosting schlagt ihr die Butter mit dem Puderzucker hellcremig auf. Dann gebt ihr den Frischkäse dazu. Zum Schluss fügt ihr den Ananassaft hinzu und verrührt die Masse gründlich. Die Creme solltet ihr in den Kühlschrank geben, bis sie so fest geworden ist, dass sie spritzfähig ist. Dann füllt ihr sie in einen Spritzbeutel und verteilt sie auf den Cupcakes. Anschließend könnt ihr sie noch mit Kokosraspeln, Kirschen und Ananaskeilen garnieren. Und fertig sind eure Piña Colada Cupcakes!


Die Cupcakes lassen sich übrigens auch toll am Vortag herstellen und im Kühlschrank lagern.

Viel Spaß beim Nachbacken! :)

Mittwoch, 30. Mai 2018

Pizzasticks mit Fetacreme

Passend zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft nächsten Monat gibt's bei mir heute leckeres Fingerfood. Oder auch: Eine schnelle Idee für die nächste Sommerparty - knusprige Pizzasticks mit einer lecker-würzigen Fetacreme. ♥


Für die Pizzasticks braucht ihr:

1 Rolle Blätterteig
Tomatensauce
1 Eigelb
Oregano
geriebenen Käse

Den ausgerollten Blätterteig teilt ihr in zwei gleich große Stücke und bestreicht eine der Hälften mit Tomatensauce. Für meine Sauce habe ich passierte Tomaten mit etwas Tomatenmark vermischt und mit Salz, Pfeffer und Oregano gewürzt.

Anschließend legt ihr die andere Hälfte darauf und teilt den Teig nochmals in zwei Hälften. Nun schneidet ihr diese in dünne Streifen, die einzelnen Streifen dreht ihr vorsichtig ineinander und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.


Den Backofen heizt ihr schon einmal auf 200 °C (Umluft 180 °C) vor. Die Sticks bestreicht ihr mit etwas Eigelb und bestreut sie mit Oregano. Nun kommen sie für 10 Minuten in den Ofen. Anschließend bestreut ihr die Sticks mit etwas geriebenem Käse und backt sie weitere 15 Minuten.


Für die Fetacreme braucht ihr:

150 g Fetakäse
150 g Kräuterfrischkäse
2 EL glatte Petersilie
1/2 Zweig Rosmarin
2 EL Olivenöl
1/2 TL Tomatenmark
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten kommen in eine hohe Rührschüssel und werden mit dem Stabmixer gründlich miteinander vermengt.


Ihr könnt auch Gemüse zum Dippen dazustellen.

Die Pizzasticks und die Fetacreme wird es vielleicht auch bei unserem Polterabend Ende Juni geben!
Wir grillen und feiern mit ein paar Freunden und Nachbarn bei uns im Garten. :)


Ich wünsche euch noch einen entspannten Abend und einen guten Start in den Vizefreitag! ♥

Montag, 30. April 2018

Knobi-Zupfbrot mit Parmesan und Kräutern

Zupfbrote geistern ja schon eine ganze Weile durch die verschiedenen Foodblogs, besonders in diversen süßen Ausgaben. Heute habe ich mich jedoch mal an einer herzhaften Variante versucht und MUSS das Rezept mit euch teilen, weil es unglaublich lecker schmeckt!

Und weil es einfach die perfekte Beilage für eine Grillsause ist, werde ich den Leckerbissen heute zum Grillerchen bei Freunden mitbringen. Hoffentlich sind meine Lieben genau so begeistert wie ich. :)


Das Zupfbrot ist vollgepackt mit sommerlichen Kräutern und Parmesan. Richtig gehört: Parmesan!
Dieser gibt dem Brot eine ordentliche Portion Suchtpotential mit auf den Weg, probiert es einfach mal aus. Ansonsten könnt ihr euch bei den Zutaten natürlich austoben, vielleicht dürfen es auch ein paar getrocknete Tomaten oder ein wenig gebratener Speck sein?

Wir legen erst einmal mit meiner Variante los!

Ihr braucht..

für den Teig:

1 ½ Tütchen Backhefe
450 ml warmes Wasser
750 g Weizenmehl
20 g Salz
60 ml Olivenöl

für die Kräuterbutter:

150 g weiche Butter
2-3 Knoblauchzehen
frische Kräuter (bei mir Oregano, Petersilie und Schnittlauch)
4-5 TL Kräuter der Provence
Salz und Pfeffer

außerdem:

Parmesan

Zuerst löst ihr die Hefe in dem Wasser auf und lasst sie 5 Minuten lang gehen. Dann gebt ihr die restlichen Zutaten dazu und verknetet das Ganze zu einem geschmeidigen Teig. Diesen lasst ihr nun zugedeckt mindestens 2 Stunden an einem warmen Ort gehen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

In der Zeit könnt ihr die Kräuterbutter vorbereiten. Hierzu hackt ihr die Knoblauchzehen und die Kräuter fein und vermischt sie mit der Butter und den Gewürzen.

Den aufgegangenen Hefeteig rollt ihr nun auf einer bemehlten Arbeitsplatte aus, bestreicht ihn gleichmäßig mit der Kräuterbutter und bestreut ihn mit Parmesan.

Schneidet den Teig nun in ca. 10 x 10 cm große Quadrate. Diese stapelt ihr aufeinander und schichtet sie in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform.

Bevor die Form in den Backofen wandert, solltet ihr sie nochmal zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Damit das Zupfbrot schön kross wird, habe ich es kurz vor dem Backen noch mit etwas flüssiger Butter bestrichen. Nun kann das Zupfbrot es sich im auf 180°C vorgeheizten Backofen für 50 Minuten gemütlich machen, bis es eine schöne braune Kruste bekommt.

Nehmt nun die Form aus dem Backofen und lasst sie für 15 Minuten abkühlen. Anschließend hebt ihr das Brot vorsichtig aus der Form und lasst es auf einem Ofenrost komplett abkühlen.



Besonders kalorienarm ist das Ganze nun nicht, aber das war ja auch nicht die Aufgabenstellung. :D

Viel Spaß beim Nachbacken!
Habt einen wundervollen Abend und tanzt ausgelassen in den Mai!

Kräutertöpfchen

Kennt ihr das auch? Man will nur mal schnell im Internet etwas nachschauen und aus dem nur mal schnell werden dann 2 - 3 Stunden oder auch gern mal ein ganzer Abend?!

Als ich letztens nur mal schnell auf Pinterest war (ich weiß, ganz gefährlich!), habe ich eine Bastelanleitung für diese hübschen Kräutertöpfchen gefunden. Wir kaufen für die Küche zwischendurch gerne mal frisches Grün im Topf und da ich dafür keine schönen Übertöpfe besitze und auch die langweiligen Plastiktöpfe aus dem Supermarkt nicht viel hermachen.. habe ich mich kreativ ein wenig ausgetobt und die Töpfchen direkt mal nachgebastelt.

Ich muss sagen, sie gefallen mir recht gut und wenn man vom letzten Baumbeschnitt noch ein paar Äste rumliegen hat, sind sie wirklich schnell und einfach gemacht. Das Beste daran ist, dass sie nichts kosten außer ein wenig Zeit und ein paar Meter Packband, also fast geschenkt!



Bevor ihr loslegt, braucht ihr die Höhe und den Umfang von euren Töpfen. Meine Töpfe sind z. B. 10 cm hoch und haben einen Umfang von 38 cm. Dafür brauchte ich 35 kleingeschnittene Äste mit einer Länge von je 10,5 cm. Hierfür könnt ihr die zugeschnittenen Äste einfach an einem Maßband entlang auslegen, bis ihr die passende Länge erreicht habt.

Wenn ihr alles ausgemessen und die Äste auf die für euren Topf passende Länge zugeschnitten habt, braucht ihr zwei lange Bänder. Diese bindet ihr mit einem doppelten Knoten um den ersten Ast.


Genau so knotet ihr jetzt Stück für Stück all eure Äste aneinander. Zum Schluss legt ihr das Ganze einmal um den Plastiktopf, damit ihr testen könnt ob es passt. Nun verschließt ihr die beiden Enden mit einem einfachen Knoten und/oder einer Schleife. Das war’s eigentlich schon!


Hübsch, oder?

Die Kräuter kommen gleich sogar noch zum Einsatz – wir haben heute eine kleine Grillsause mit Freunden und dafür backe ich ein Zupfbrot mit Parmesan und frischen Kräutern.

Das Rezept gibt’s später natürlich auch, bis dahin macht es euch fein!

Samstag, 31. März 2018

Tzatziki

Der Frühling wagt sich so langsam raus hier im Norden, darum wird heute der Grill zum ersten Mal angeschmissen. Yay! Und da darf leckeres selbstgemachtes Tzatziki natürlich nicht fehlen.

Mein Männchen und ich gehen gern und auch recht regelmäßig griechisch essen. Es soll ja tatsächlich Leute geben, die keinen Knoblauch mögen.. aber wir stehen definitiv drauf! Da fiel uns auch die Wahl unseres Flitterwochenziels nicht schwer, im September geht es für uns für knapp zwei Wochen nach Griechenland! Wir können es beide kaum noch abwarten und freuen uns riesig auf unseren ersten gemeinsamen Urlaub. ♥

Heute gibt’s aber schon mal einen kleinen Vorgeschmack. Denn nichts bringt Griechenland schneller auf den Teller als eine Portion Tzatziki. Und da ich oft nach meinem Rezept gefragt werde, verrate ich es euch heute. :)


Ihr braucht:

½ Salatgurke
2 Knoblauchzehen
500 g griechischen Joghurt
200 g Sahnequark
Salz und Pfeffer
etwas Dill und/oder Petersilie
Olivenöl

Zuerst wascht ihr die Gurke und schneidet sie in sehr feine Würfel. Man kann die Gurke auch schälen und entkernen, aber ich verwende die Gurke mit allem Drum und Dran. Füllt die Gurkenwürfel in eine Schüssel, gebt etwas Salz dazu und lasst das Ganze mindestens fünf Minuten ziehen, bevor ihr es mit einem Küchentuch in einem Sieb auspresst.

Dann zieht ihr die Knoblauchzehen ab und hackt sie möglichst fein. Nun werden alle Zutaten nur noch miteinander vermischt und für ein paar Stunden in den Kühlschrank gestellt. Vor dem Servieren könnt ihr das Tzatziki noch abschmecken und evtl. etwas nachwürzen. Fertig!


Ob Tzatziki, Tzaziki, Zaziki oder Tsatsiki – mit diesem Rezept liegt ihr auf jeden Fall richtig!
Natürlich könnt ihr nach eigenem Gusto noch Zitrone, Minze oder noch mehr Knoblauch dazugeben.

Ich freue mich nun tierisch auf das Osterfest. Wir planen ein ausgiebiges Familienfrühstück und hoffen auf schönes Wetter. Heute Abend wird gegrillt und anschließend das lodernde Osterfeuer beobachtet. Was sind eure Pläne fürs Osterwochenende? :)

Habt auf jeden Fall ein paar schöne freie Tage im Kreise eurer Liebsten und genießt die Zeit! ♥