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Mittwoch, 29. November 2017

Schwedische Köttbullar

Die meisten von euch kennen dieses Gericht bestimmt aus dem schwedischen Möbelhaus, stimmt's? Als ich vor ein paar Tagen noch mit einer Freundin dort war und wir die schwedischen Hackbällchen bestellt haben, mussten wir jedoch wieder feststellen: Konsistenz und Geschmack überzeugen nicht wirklich - wäre doch gelacht, wenn wir das zu Hause nicht besser hinkriegen würden.. gesagt - getan: Heute gibt's Köttbullar!


Die Zubereitung geht schnell und ist gar nicht mal so schwer. Also, was braucht ihr?

Für die Fleischbällchen:

500 g Hackfleisch
1 Ei
1 Zwiebel
3-4 EL Semmelbrösel
1 1/2 TL Piment
1 1/2 TL gemahlenen Ingwer
Salz und Pfeffer

Für die Soße:
200 ml Brühe
200 ml Sahne
1 Msp. Piment
Salz und Pfeffer
etwas gehackte Petersilie

Zuerst wird die Zwiebel fein gehackt und in etwas Öl glasig angebraten. Danach könnt ihr die Zwiebelwürfel erst einmal zur Seite stellen.

Nun mischt ihr das Hackfleisch mit dem Ei und den Semmelbröseln und knetet es zu einer festen Masse. Das Ganze würzt ihr mit Piment, Ingwer, Salz und Pfeffer und knetet es nochmal gründlich durch. Zum Schluss gebt ihr die gebratenen Zwiebelwürfel hinzu und vermengt das Ganze. Mit angefeuchteten Händen formt ihr nun eure Fleischbällchen und gebt sie anschließend in eine Pfanne mit heißem Fett, um sie ringsherum anzubraten (wichtig: nicht komplett durchbraten, da sie sonst zu trocken werden).

Als nächstes machen wir mit der Soße weiter. Zuerst gebt ihr das Mehl in die Pfanne und vermischt es mit dem Bratensatz. Sollte nicht mehr genug Fett in der Pfanne sein, könnt ihr noch ein Flöckchen Butter dazugeben. Die Brühe vorsichtig angießen und klumpfrei verrühren. Das Ganze könnt ihr nun ein paar Minuten lang vor sich hinköcheln lassen.

Nun reduziert ihr die Hitze, gebt die Sahne hinzu und schmeckt das Ganze mit Salz, Pfeffer und etwas Piment ab. Anschließend können es sich die Fleischbällchen in der Soße bequem machen und 10-15 Minuten darin warm werden. Die Soße darf dabei nicht zu heiß werden oder kochen, da sonst die Sahne ausflockt. Wenn ihr mögt, könnt ihr das Ganze zum Schluß noch mit etwas Petersilie bestreuen.



Ansonsten könnt ihr es euch jetzt auch schon schmecken lassen! Klassisch schwedisch genießt ihr die Köttbullar nun mit Kartoffelpüree und Gurkensalat. Eigentlich werden gerne auch Preiselbeeren dazu gereicht, ich persönlich mag die Kombination aber nicht so gern.


Guten Appetit oder wie die Schweden sagen: „Smaklig måltid!“

Sonntag, 26. November 2017

Nussecken

Heute hält ein echter Klassiker auf meinem Blog Einzug: Nussecken!

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Varianten davon, dabei ist mir die Klassische doch immernoch die Liebste. Saftig, nussig und schokoladig - so muss sie für mich sein. Und dieses Rezept gehört auf jeden Fall zu meinem "Standart-Rezept"-Sortiment. ♥


Als Grundlage dienen ein knuspriger Knetteigboden und eine weiche Nussmischung, die durch die Aprikosenkonfitüre schön saftig bleiben. Für Schoki-Fans wie mich sind die Nussecken natürlich auch sehr schmackhaft. Wer allergisch auf Haselnüsse reagiert, kann diese problemlos gegen Mandeln austauschen. Ich habe das netterweise gleich mal für euch getestet und auch die Mandelvariante bekommt von mir auf jeden Fall einen Daumen hoch!

Und, läuft euch das Wasser schon im Mund zusammen? Na dann los, hier ist das Rezept für die nussigen Leckereien!


Ihr braucht:

150 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
1 Ei
85 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
85 g Margarine

2 EL Aprikosenkonfitüre
100 g Margarine
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln)
3 EL Wasser

Kuvertüre

Zuerst siebt ihr das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver auf eure Arbeitsfläche und drückt in die Mitte eine kleine Mulde, in die ihr das Ei, den Zucker, Vanillezucker und das Salz hineingebt. Das Ganze verrührt ihr vorsichtig, gebt die Margarine flockenweise dazu und verknetet alles zu einem glatten Teig. Diesen rollt ihr auf ein mit Backpapier belegtes Backblech aus.

Darauf verteilt ihr die Konfitüre. Für den Belag schmelzt ihr die Margarine mit dem Zucker und rührt die gemahlenen Haselnüsse und das Wasser unter. Die Masse streicht ihr gleichmäßig auf den Teig, der es sich dann für 20 bis 30 Minuten bei 175°C (Umluft) im Ofen bequem macht.

Nach dem Backen lasst ihr die Teigplatte abkühlen, bevor ihr sie in ca. 8 x 8 cm große Vierecke teilt. Diese schneidet ihr nochmal diagonal durch. Die Dreiecke könnt ihr dann nach Lust und Laune mit geschmolzener Kuvertüre verzieren.


Und das war's schon. Super einfach, oder nicht?
Probiert es doch mal aus, viel Spaß beim Nachbacken! ♥

Habt einen schönen Sonntag, ihr Lieben! :)

Dienstag, 31. Oktober 2017

Gefüllte Champignons

Heute gibt es gefüllte Champignons mit Bacon, frischem Schnittlauch und einer leckeren Frischkäse-Creme - nicht nur zur Grillsaison ein beliebtes Rezept, auch als Beilage zu einem Salat und natürlich auch zu Fleisch oder Fisch. Sie sind schnell gemacht und unglaublich lecker!


Die Zutatenliste ist angenehm kurz und wenn man erst die Füllung vorbereitet hat, kann man sich schon fast entspannt zurücklehnen und warten, bis sich der herrliche Duft im ganzen Haus verbreitet. Man kann die Champignons mit allem füllen, was das Herz begehrt oder was der Kühlschrank eben gerade so hergibt. Ich habe schon viele Varianten ausprobiert, aber nun meinen absoluten Favoriten kreiert.

Also los, was brauchen wir?

8 braune Champignons
1 Knoblauchzehe
1/2 Zwiebel
50 g Speckwürfel
2 EL Sonnenblumenöl
150 g Kräuter-Frischkäse
100 g geriebenen Gouda
2-3 EL Schnittlauch
Salz, Pfeffer

Zuerst könnt ihr den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze bzw. 180°C Umluft vorheizen.

Als nächstes putzt ihr die Champignons und schneidet das untere trockene Stück der Stiele ab. Das Pilzinnere höhlt ihr mit einem Teelöffel vorsichtig aus und hackt es klein. Auch die Knoblauchzehe und die Zwiebel werden kleingehackt.

Anschließend erhitzt ihr das Öl in einer Pfanne und dünstet das Ganze zusammen mit den Speckwürfeln so lange, bis die komplette Flüssigkeit verdampft ist.

In der Zwischenzeit vermischt ihr den Frischkäse mit dem geriebenen Gouda und dem Schnittlauch und würzt das Ganze mit Salz und Pfeffer. Sobald die Pilzmischung etwas abgekühlt ist, gebt ihr sie ebenfalls dazu und verrührt das Ganze gründlich.

Nun könnt ihr die Pilze damit befüllen und ca. 15-20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.


Lasst es euch schmecken!

Sonntag, 15. Oktober 2017

Franzbrötchen



Oh, Hamburg! ♥

Ein grandioses (vorgezogenes) Wochenende in der schönsten Stadt Deutschlands liegt hinter uns. Zusammen mit meiner Besten habe ich Ende September Hamburg unsicher gemacht. Wir haben am Hafen die besten Krabbenbrötchen der Stadt gegessen, bei einer Shoppingtour in der Mönckebergstraße unsere Geldbeutel geleert und anschließend die letzten Sonnenstrahlen des Sommers am Jungfernstieg genossen. Hamburg ist so bunt und vielseitig, ruhig und aufregend zugleich. Wir hatten so eine tolle Zeit in dieser wundervollen Stadt. ♥

Ein paar Bilder habe ich euch ja schon auf Instagram gezeigt, aber hier gibt's nochmal kurz die Highlights:


Fangen wir mit dem Hotel an. Es lag im Herzen von Hamburg, direkt am Hauptbahnhof. Wir haben ein Zimmer im REICHSHOF gebucht und landeten damit einen Volltreffer. Schon bei der Ankuft erhielten wir ein kostenloses Zimmerupgrade, die Mädels an der Rezeption waren sehr freundlich und hilfsbereit. Unser Zimmer war wirklich sehr schön, hatte ein ultra-gemütliches Bett und ein sehr geräumiges Bad incl. Regenwalddusche. Große Liebe - sowas brauchen wir unbedingt zu Hause! Auch das Frühstück konnte sich sehen lassen. Falls ihr also mal ein paar Tage in Hamburg verbringen möchtet und auf der Suche nach einem besonderen Hotel seid, kann ich euch das REICHSHOF wärmstens empfehlen! :)


An unserem ersten Abend ging auch direkt ein lang gehegter Wunsch mit dem Besuch vom Musical 'König der Löwen' in Erfüllung. Und es war toll! Wenn ihr das Musical noch nicht gesehen habt: Unbedingt nachholen! Die Kostüme waren richtig beeindruckend und die Musik hat mich vom ersten Moment an komplett mitgerissen. Der Abend wird mir noch lange in Erinnerung bleiben!

Bevor es jedoch mit dem Musical Shuttle rüber ans andere Ufer zum Stage Theater ging, haben wir uns die Füße noch etwas am Hamburger Hafen vertreten. Auch wenn er vielleicht gar nicht mal unbedingt als schön bezeichnet werden kann mit seinen Containerschiffen, den Lastenkränen und dem ganzen Trubel.. versprüht er irgendwie einen ganz besonderen Charme. Natürlich haben wir uns dort auch standartmäßig noch ein Krabbenbrötchen gegönnt. :)


Den zweiten Tag haben wir mit einem tollen Frühstück eingeläutet. Die Nord Coast Coffee Roastery findet ihr in der Hamburger Altstadt. Die Lage ist absolut traumhaft - wenn ihr das Glück habt, einen Platz am Fenster zu ergattern, habt ihr einen tollen Blick auf die Speicherstadt und den Alster Fleet - für uns ein absolutes Highlight! Ein Besuch lässt sich also sehr gut mit einem Spaziergang durch die Speicherstadt & Hafencity oder einem anschließenden Bummel durch die Innenstadt verbinden.

Die Speisekarte ist klein und übersichtlich, trotzdem sehr abwechslungsreich. Neben frisch belegten Stullen und Paninis gibt es auch Acaibowls, Müsli mit frischem Obst im Glas und leckere Waffeln. Alles wird frisch zubereitet und mit viel Liebe zum Detail angerichtet.

Nord Coast Coffee Roastery
Deichstraße 9
20459 Hamburg

U-Bahn: U3 Rödingsmarkt

Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch bis Freitag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Unser Frühstück und auch der Kaffee haben köstlich geschmeckt, für uns war dies der perfekte Start in den Tag - wir waren super gewappnet für unsere Shoppingtour!


Los ging es für uns in der Mönckebergstraße, wo die üblichen Verdächtigen wie ZARA, Mango, Görtz und H&M vertreten sind. Von dort ging es dann direkt weiter durch die Europapassage und anschließend am Jungfernstieg entlang Richtung Hanseviertel.

Ein Schaufensterbummel auf dem Neuen Wall bei Chanel (hach!!), YSL und Prada durfte natürlich auch nicht fehlen. ♥

An unserem letzten Tag haben wir gemütlich im Hotel gefrühstückt und sind noch ein wenig durch die Innenstadt gebummelt. Und (um langsam auch mal zum Thema zu kommen.. sorry!) natürlich gab es vor unserer Rückreise noch ein original Hamburger Franzbrötchen bei Franz & Friends im Hauptbahnhof! Ich hab mir einen mit Nougat ausgesucht - richtig lecker!

Seitdem wollte ich diese Köstlichkeiten unbedingt mal zu Hause nachbacken und habe diverse Rezeptsammlungen und Foodblogs durchstöbert. Heute wurde dann einfach mal drauflosgebacken und was soll ich sagen? Sie schmecken fast wie das Hamburger Original und werden bestimmt beim ein oder anderen Kaffeekränzchen ihren Weg auf unseren Tisch finden. Aber nun zeige ich euch natürlich noch schnell das Rezept. :)


Was braucht ihr?

Für den Hefeteig:
300 ml Milch
65 g Butter
475 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
60 g Zucker
1 Ei

Für die Füllung:
75 g weiche Butter
100 g Zucker
2 EL Zimt
3-4 EL Nuss-Nougatcreme

Außerdem:
2 EL Milch und 1 Eigelb zum Bestreichen
Zimtzucker zum Bestreuen

Los geht's!

Zuerst könnt ihr den Hefeteig vorbereiten. Die Milch wird zusammen mit der Butter in einem kleinen Topf so lange erwärmt (nicht zum Kochen bringen!), bis die Butter geschmolzen ist. Danach solltet ihr die Mischung etwas abkühlen lassen. In der Zeit mischt ihr 450 g Mehl, die Hefe und den Zucker in einer Rührschüssel und gebt anschließend das Ei und die Milch-Butter-Mischung dazu. Das Ganze gründlich mit den Knethaken eures Mixers zu einem glatten Teig vermengen und nach und nach das restliche Mehl dazugeben, damit der Teig nicht zu klebrig wird.

Den Hefeteig lasst ihr nun an einem warmen Ort für ca. 1 1/2 Stunden gehen.

Währenddessen könnt ihr schonmal die Füllung vorbereiten, hierfür vermischt ihr einfach alle Zutaten zu einer cremigen Masse. Außerdem könnt ihr schon einmal ein Backblech mit Backpapier auslegen.


Der Teig sollte nun mindestens doppelt so groß geworden sein. Knetet ihn am besten noch ein bis zwei Mal durch, bevor ihr ihn auf einer bemehlten Unterlage rechteckig ausrollt (ca. 60 x 30 xm). Danach bestreicht ihr ihn gleichmäßig mit der Füllung und rollt ihn von der langen Seite ganz eng auf. Die Rolle schneidet ihr trapezförmig in acht gleich große Stücke. Die kleinen Trapeze legt ihr mit der längeren Seite auf das Backblech (erstmal nur vier davon) und formt mit dem Stiel eines Holzlöffels eine Kerbe in die Mitte, so dass die Franzbrötchen auf beiden Seiten zur Mitte hin hochklappen (siehe Fotos).

Da die Franzbrötchen beim Backen noch aufgehen, solltet ihr sie mit ausreichend Abstand zueinander aufs Backblech legen. Darum empfehle ich euch, immer nur vier Teiglinge auf ein Blech zu legen und diese nacheinander zu backen. Bevor ihr das erste Backblech in den Ofen schiebt, solltet ihr die Franzbrötchen noch mit einem Geschirrhandtuch bedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen. So bleiben sie beim Backen schön fluffig. Den Backofen könnt ihr in der Zeit auf 180°C Umluft vorheizen.

Das Eigelb verquirlt ihr mit der Milch und pinselt es hauchdünn auf die Franzbrötchen und bestreut sie anschließend mit Zimtzucker. Nun kommen die Teiglinge für etwa 15 bis 20 Minuten in den Ofen. Wenn sie hübsch golden gebräunt sind, dürfen sie raus. Die Füllung läuft wahrscheinlich beim Backen etwas heraus, kann aber vor dem Servieren ganz einfach vorsichtig mit einem Messer entfernt werden.


Am besten schmecken die Franzbrötchen natürlich, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen und noch etwas warm sind. Ihr könnt sie aber später auch sehr gut nochmal vorsichtig in der Mikrowelle aufwärmen.

Ich hoffe, ihr habt noch einen schönen Sonntagabend, ihr Lieben!
Kommt gut in die neue Woche! ♥

Samstag, 30. September 2017

Zweierlei Mini-Flammkuchen

Nicht nur zur Herbstzeit bin ich ein absoluter Flammkuchen-Fan, denn sie sind schnell gemacht und so wandelbar. Die Zutaten für den Teig habe ich immer zu Hause und belegt wird er mit allem, was das Herz begehrt. Ob klassisch mit Speck und Zwiebeln, Zucchini und Feta, Tomaten und Käse oder die süße Variante mit Schoki und frischen Früchten – von mir aus könnte es jeden Abend Flammkuchen geben!


Heute zeige ich euch meine zwei liebsten Varianten. ♥

Fangen wir mit dem Klassiker an: Crème fraîche, Speck und Zwiebeln.

Für den Teig braucht ihr:

250 g Mehl
125 ml Wasser
1 EL Olivenöl
Salz

Den Backofen könnt ihr schon einmal auf 250°C (Ober-/Unterhitze) aufheizen – am besten inklusive Backblech, damit der Flammkuchen später schön knusprig wird.

Nun verarbeitet ihr die Zutaten mit einem Knethaken zu einem glatten Teig, wickelt diesen in Frischhaltefolie ein und stellt ihn erst mal zur Seite.


Für den Belag braucht ihr:

125 g Crème fraîche
200 g durchwachsenen Speck
6 Zwiebeln

Den Speck schneidet ihr inzwischen in Streifen, die Zwiebeln schält ihr und schneidet sie in feine Ringe. Den Speck in einer Pfanne ohne Fett knusprig braun braten. Die Schalotten dazugeben und glasig braten, danach abkühlen lassen.

Den Teig teilt ihr in sechs Stücke und rollt ihn auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte dünn zu ovalen Fladen aus. Die Fladen legt ihr auf ein Stück Backpapier und bestreicht sie mit Crème fraîche. Anschließend verteilt ihr die Zwiebel-Speck-Mischung darauf und lasst die Fladen ca. 5-10 Minuten auf der mittleren Schiene im Backofen goldbraun backen.



Für die zweite Variante habe ich Weizen- und Roggenmehl gemischt.


Diesmal werden die Flammkuchen belegt mit:

125 g Crème fraîche
2 Zwiebeln
6 braunen Champignons
150 g Räucherlachs
Rucola

Die Zwiebeln schält ihr und schneidet sie zusammen mit den Champignons in feine Scheiben. Die Fladen bestreicht ihr wieder mit Crème fraîche und verteilt die Zwiebeln und die Champignons darauf. Nun backt ihr die Fladen auf der mittleren Schiene, bis sie schön goldbraun und knusprig werden. Anschließend dürfen es sich Lachs und Rucola darauf bequem machen. Wer mag, kann das Ganze noch mit einer leckeren Senfsoße beträufeln. Hierfür mischt ihr einfach etwas Senf mit einem Schuss Honig, Balsamico, Olivenöl und Kräutern eurer Wahl und gebt es über die Flammkuchen.




Habt noch ein schönes Wochenende, ihr Lieben! ♥

Samstag, 16. September 2017

Happy Breakfast

Der perfekte Start in den Tag beginnt für mich mit einem gesunden Frühstück. Heute möchte ich euch ein paar Ideen zeigen, die durchaus auch öfter mal auf meinem Frühstückstisch landen.

Die Snooze-Funktion ist eine wunderbare Erfindung, findet ihr nicht? Das erste Mal klingelt mein Wecker um 05:15 Uhr, dann um 05:30 Uhr und schließlich um 05:40 Uhr. Zum Glück ist meine Tasche schon gepackt. Das Frühstück ist auch schon vorbereitet - Porridge sei Dank! Haferflocken werden über Nacht mit Milch oder Wasser eingeweicht und am nächsten Morgen mit Beeren, Nüssen oder Chia-Samen getoppt. Geht schnell und schmeckt super lecker! Jetzt drehe ich mich aber erst nochmal um...


Meine liebste Variante: Vanille-Porridge mit Beeren - schmeckt so sehr nach Sommer, da fällt das Aufstehen gar nicht mehr schwer.

Auch sehr lecker und etwas karibisch angehaucht: Coconut Overnight Oats mit Ananas und Mango - sorgt für gute Laune und lässt mich schon am Morgen vom nächsten Urlaub träumen. :)


Wo wir gerade bei Urlaubsträumereien sind - wie wäre es mit einem leckeren Obstsalat? Hier könnt ihr alles verwenden, was die Obstschale hergibt. Einen Klecks Joghurt und eine Handvoll Nüsse dazu geben, und fertig ist das schnelle Sommerfrühstück!


Für den extra Vitaminkick am Morgen könnt ihr euch natürlich auch einen Smoothie mixen, zum Beispiel einen Tropical Smoothie mit Mango, Orange, Banane und Ananas? Oder doch lieber Heidelbeer-Kokos? Oder vielleicht einen Himbeer-Pfirsich-Smoothie mit Chia-Samen? Probiert es einfach mal aus!


Wenn ihr es lieber etwas deftiger mögt, habe ich einen kleinen Tipp: Befüllt einfach ein paar Muffinförmchen mit Paprika, Pilzen, Erbsen, Tomaten, Fetakäse oder Speck und übergießt das Ganze mit einer Mischung aus Eiern, etwas Milch, Salz, Pfeffer und sonstigen Gewürzen. Anschließend kommen die Förmchen für ca. 15 bis 20 Minuten bei 180 °C in den Ofen und fertig sind eure Mini-Frühstücks-Frittatas!


Manchmal muss es bei mir aber einfach eine frisch belegte Stulle sein. Frischkäse, Salat, Putenbrust und Gurke - super gesund und einfach lecker!


Was frühstückt ihr am liebsten? Nehmt ihr euch unter der Woche Zeit für ein gesundes Frühstück oder muss es bei euch morgens auch ruck-zuck gehen? :)

Donnerstag, 31. August 2017

Holzschild im Shabby Look

Mein Lieblingsmaterial ist definitiv Holz. Naturbelassen, massiv und rustikal gefällt es mir am besten. Möbel und andere Einrichtungsgegenstände lassen sich damit ruckzuck aufhübschen, auch als Wanddeko eignet sich Holz ganz besonders gut. Letzteres war mein DIY-Projekt vom vergangenen Wochenende: ein hübsches Holzschild fürs Wohnzimmer. Die Idee von einem Holzschild in Shabby Chic-Optik reifte schon seit dem Einzug. Gut zwei Jahre später (*hust*) habe ich sie dann endlich in die Tat umgesetzt und der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt - das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder?


Für das Schild habe ich eine alte Obstkiste, Kreidefarbe und einen goldenen Edding verwendet. Zuerst mussten die Bretter entfernt und von Nägeln befreit werden. Im nächsten Schritt habe ich 4 Holzbretter von allen Seiten gründlich abgeschliffen und daraus den Untergrund zusammengelegt; auf der Rückseite werden diese später mit zwei weiteren, waagerecht platzierten Brettern verbunden.


Vorher habe ich die Bretter allerdings noch mit der dunkleren Farbe komplett grundiert. Die Farbe deckt super, lässt sich leicht auftragen und trocknet recht schnell. Nachdem die Grundierung getrocknet ist, habe ich die Bretter miteinander befestigt.


Anschließend habe ich die zweite Farbe aufgetragen. Hier habe ich einen breiten Flackpinsel verwendet, den ich nur sehr wenig mit Farbe benetzt und vorsichtig (ohne Druck) über die Bretter gezogen habe. Dadurch deckt die Farbe nicht richtig und der dunklere Untergrund schimmert noch ein wenig durch.

Auch die zweite Farbschicht habe ich nochmal gründlich durchtrocknen lassen.


Nun fehlte nur noch der Schriftzug! Erst habe ich mir ein Muster ausgedruckt, das ich dann mit dem Goldstift auf das Schild übertragen habe. Den Anker habe ich leicht mit einem Schwamm abgetupft bzw. etwas verwischt.

Nun werden nur noch zwei Haken an der Rückseite befestigt und fertig ist mein lang ersehntes Holzschild! Wie findet ihr's? :)


Ich wünsche euch einen guten Start ins Wochenende! ♥