HOME   REZEPTE

Mittwoch, 30. Mai 2018

Pizzasticks mit Fetacreme

Passend zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft nächsten Monat gibt's bei mir heute leckeres Fingerfood. Oder auch: Eine schnelle Idee für die nächste Sommerparty - knusprige Pizzasticks mit einer lecker-würzigen Fetacreme. ♥


Für die Pizzasticks braucht ihr:

1 Rolle Blätterteig
Tomatensauce
1 Eigelb
Oregano
geriebenen Käse

Den ausgerollten Blätterteig teilt ihr in zwei gleich große Stücke und bestreicht eine der Hälften mit Tomatensauce. Für meine Sauce habe ich passierte Tomaten mit etwas Tomatenmark vermischt und mit Salz, Pfeffer und Oregano gewürzt.

Anschließend legt ihr die andere Hälfte darauf und teilt den Teig nochmals in zwei Hälften. Nun schneidet ihr diese in dünne Streifen, die einzelnen Streifen dreht ihr vorsichtig ineinander und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.


Den Backofen heizt ihr schon einmal auf 200 °C (Umluft 180 °C) vor. Die Sticks bestreicht ihr mit etwas Eigelb und bestreut sie mit Oregano. Nun kommen sie für 10 Minuten in den Ofen. Anschließend bestreut ihr die Sticks mit etwas geriebenem Käse und backt sie weitere 15 Minuten.


Für die Fetacreme braucht ihr:

150 g Fetakäse
150 g Kräuterfrischkäse
2 EL glatte Petersilie
1/2 Zweig Rosmarin
2 EL Olivenöl
1/2 TL Tomatenmark
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten kommen in eine hohe Rührschüssel und werden mit dem Stabmixer gründlich miteinander vermengt.


Ihr könnt auch Gemüse zum Dippen dazustellen.

Die Pizzasticks und die Fetacreme wird es vielleicht auch bei unserem Polterabend Ende Juni geben!
Wir grillen und feiern mit ein paar Freunden und Nachbarn bei uns im Garten. :)


Ich wünsche euch noch einen entspannten Abend und einen guten Start in den Vizefreitag! ♥

Montag, 30. April 2018

Knobi-Zupfbrot mit Parmesan und Kräutern

Zupfbrote geistern ja schon eine ganze Weile durch die verschiedenen Foodblogs, besonders in diversen süßen Ausgaben. Heute habe ich mich jedoch mal an einer herzhaften Variante versucht und MUSS das Rezept mit euch teilen, weil es unglaublich lecker schmeckt!

Und weil es einfach die perfekte Beilage für eine Grillsause ist, werde ich den Leckerbissen heute zum Grillerchen bei Freunden mitbringen. Hoffentlich sind meine Lieben genau so begeistert wie ich. :)


Das Zupfbrot ist vollgepackt mit sommerlichen Kräutern und Parmesan. Richtig gehört: Parmesan!
Dieser gibt dem Brot eine ordentliche Portion Suchtpotential mit auf den Weg, probiert es einfach mal aus. Ansonsten könnt ihr euch bei den Zutaten natürlich austoben, vielleicht dürfen es auch ein paar getrocknete Tomaten oder ein wenig gebratener Speck sein?

Wir legen erst einmal mit meiner Variante los!

Ihr braucht..

für den Teig:

1 ½ Tütchen Backhefe
450 ml warmes Wasser
750 g Weizenmehl
20 g Salz
60 ml Olivenöl

für die Kräuterbutter:

150 g weiche Butter
2-3 Knoblauchzehen
frische Kräuter (bei mir Oregano, Petersilie und Schnittlauch)
4-5 TL Kräuter der Provence
Salz und Pfeffer

außerdem:

Parmesan

Zuerst löst ihr die Hefe in dem Wasser auf und lasst sie 5 Minuten lang gehen. Dann gebt ihr die restlichen Zutaten dazu und verknetet das Ganze zu einem geschmeidigen Teig. Diesen lasst ihr nun zugedeckt mindestens 2 Stunden an einem warmen Ort gehen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

In der Zeit könnt ihr die Kräuterbutter vorbereiten. Hierzu hackt ihr die Knoblauchzehen und die Kräuter fein und vermischt sie mit der Butter und den Gewürzen.

Den aufgegangenen Hefeteig rollt ihr nun auf einer bemehlten Arbeitsplatte aus, bestreicht ihn gleichmäßig mit der Kräuterbutter und bestreut ihn mit Parmesan.

Schneidet den Teig nun in ca. 10 x 10 cm große Quadrate. Diese stapelt ihr aufeinander und schichtet sie in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform.

Bevor die Form in den Backofen wandert, solltet ihr sie nochmal zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Damit das Zupfbrot schön kross wird, habe ich es kurz vor dem Backen noch mit etwas flüssiger Butter bestrichen. Nun kann das Zupfbrot es sich im auf 180°C vorgeheizten Backofen für 50 Minuten gemütlich machen, bis es eine schöne braune Kruste bekommt.

Nehmt nun die Form aus dem Backofen und lasst sie für 15 Minuten abkühlen. Anschließend hebt ihr das Brot vorsichtig aus der Form und lasst es auf einem Ofenrost komplett abkühlen.



Besonders kalorienarm ist das Ganze nun nicht, aber das war ja auch nicht die Aufgabenstellung. :D

Viel Spaß beim Nachbacken!
Habt einen wundervollen Abend und tanzt ausgelassen in den Mai!

Kräutertöpfchen

Kennt ihr das auch? Man will nur mal schnell im Internet etwas nachschauen und aus dem nur mal schnell werden dann 2 - 3 Stunden oder auch gern mal ein ganzer Abend?!

Als ich letztens nur mal schnell auf Pinterest war (ich weiß, ganz gefährlich!), habe ich eine Bastelanleitung für diese hübschen Kräutertöpfchen gefunden. Wir kaufen für die Küche zwischendurch gerne mal frisches Grün im Topf und da ich dafür keine schönen Übertöpfe besitze und auch die langweiligen Plastiktöpfe aus dem Supermarkt nicht viel hermachen.. habe ich mich kreativ ein wenig ausgetobt und die Töpfchen direkt mal nachgebastelt.

Ich muss sagen, sie gefallen mir recht gut und wenn man vom letzten Baumbeschnitt noch ein paar Äste rumliegen hat, sind sie wirklich schnell und einfach gemacht. Das Beste daran ist, dass sie nichts kosten außer ein wenig Zeit und ein paar Meter Packband, also fast geschenkt!



Bevor ihr loslegt, braucht ihr die Höhe und den Umfang von euren Töpfen. Meine Töpfe sind z. B. 10 cm hoch und haben einen Umfang von 38 cm. Dafür brauchte ich 35 kleingeschnittene Äste mit einer Länge von je 10,5 cm. Hierfür könnt ihr die zugeschnittenen Äste einfach an einem Maßband entlang auslegen, bis ihr die passende Länge erreicht habt.

Wenn ihr alles ausgemessen und die Äste auf die für euren Topf passende Länge zugeschnitten habt, braucht ihr zwei lange Bänder. Diese bindet ihr mit einem doppelten Knoten um den ersten Ast.


Genau so knotet ihr jetzt Stück für Stück all eure Äste aneinander. Zum Schluss legt ihr das Ganze einmal um den Plastiktopf, damit ihr testen könnt ob es passt. Nun verschließt ihr die beiden Enden mit einem einfachen Knoten und/oder einer Schleife. Das war’s eigentlich schon!


Hübsch, oder?

Die Kräuter kommen gleich sogar noch zum Einsatz – wir haben heute eine kleine Grillsause mit Freunden und dafür backe ich ein Zupfbrot mit Parmesan und frischen Kräutern.

Das Rezept gibt’s später natürlich auch, bis dahin macht es euch fein!

Samstag, 31. März 2018

Tzatziki

Der Frühling wagt sich so langsam raus hier im Norden, darum wird heute der Grill zum ersten Mal angeschmissen. Yay! Und da darf leckeres selbstgemachtes Tzatziki natürlich nicht fehlen.

Mein Männchen und ich gehen gern und auch recht regelmäßig griechisch essen. Es soll ja tatsächlich Leute geben, die keinen Knoblauch mögen.. aber wir stehen definitiv drauf! Da fiel uns auch die Wahl unseres Flitterwochenziels nicht schwer, im September geht es für uns für knapp zwei Wochen nach Griechenland! Wir können es beide kaum noch abwarten und freuen uns riesig auf unseren ersten gemeinsamen Urlaub. ♥

Heute gibt’s aber schon mal einen kleinen Vorgeschmack. Denn nichts bringt Griechenland schneller auf den Teller als eine Portion Tzatziki. Und da ich oft nach meinem Rezept gefragt werde, verrate ich es euch heute. :)


Ihr braucht:

½ Salatgurke
2 Knoblauchzehen
500 g griechischen Joghurt
200 g Sahnequark
Salz und Pfeffer
etwas Dill und/oder Petersilie
Olivenöl

Zuerst wascht ihr die Gurke und schneidet sie in sehr feine Würfel. Man kann die Gurke auch schälen und entkernen, aber ich verwende die Gurke mit allem Drum und Dran. Füllt die Gurkenwürfel in eine Schüssel, gebt etwas Salz dazu und lasst das Ganze mindestens fünf Minuten ziehen, bevor ihr es mit einem Küchentuch in einem Sieb auspresst.

Dann zieht ihr die Knoblauchzehen ab und hackt sie möglichst fein. Nun werden alle Zutaten nur noch miteinander vermischt und für ein paar Stunden in den Kühlschrank gestellt. Vor dem Servieren könnt ihr das Tzatziki noch abschmecken und evtl. etwas nachwürzen. Fertig!


Ob Tzatziki, Tzaziki, Zaziki oder Tsatsiki – mit diesem Rezept liegt ihr auf jeden Fall richtig!
Natürlich könnt ihr nach eigenem Gusto noch Zitrone, Minze oder noch mehr Knoblauch dazugeben.

Ich freue mich nun tierisch auf das Osterfest. Wir planen ein ausgiebiges Familienfrühstück und hoffen auf schönes Wetter. Heute Abend wird gegrillt und anschließend das lodernde Osterfeuer beobachtet. Was sind eure Pläne fürs Osterwochenende? :)

Habt auf jeden Fall ein paar schöne freie Tage im Kreise eurer Liebsten und genießt die Zeit! ♥

Freitag, 30. März 2018

Osterverpackung in Hasenform

Ich weiß, ich weiß.. es wird langsam knapp mit den Ostervorbereitungen und euch jetzt noch Oster-DIYs zu zeigen, ist vielleicht ein wenig ungünstig. Viele von euch haben sicherlich auch schon alle Geschenke zusammen. Für alle Spätentschlossenen habe ich heute aber noch auf den letzten Hoppler eine kleine Osterbastelei vorbereitet.


Für diejenigen, die keine Lust mehr auf das klassische Osternest haben: Probiert es doch einfach mal mit dieser süßen Osterverpackung in Hasenform.

Die kleinen Häschen eignen sich super zum Verstecken oder als Überraschung auf den Tellern eurer Liebsten beim Osterbrunch. Und das Beste: Sie sind super schnell gemacht und ihr braucht wirklich nicht viel dafür. Also hopp hopp, los geht’s!

Ihr braucht:
Butterbrottüten aus Papier
Watte
eine Schere
doppelseitiges Klebeband
Sisalschnur zum Zubinden
.. und etwas Leckeres zum Füllen der Hasenbäuche!


Zuerst nehmt ihr euch eine Papiertüte, zeichnet ungefähr bis zur Hälfte ein etwas rundliches V und schneidet es aus. Für das flauschige Schwänzchen nehmt ihr euch ein wenig Watte und befestigt sie mit einem kleinen Stück doppelseitigem Klebeband. Nun müssen die süßen Häschen-Tüten nur noch mit Schokoeiern befüllt werden.

Anschließend drückt ihr die Tüte am Ansatz der Ohren zusammen und verschließt sie mit einem Band. Fertig ist eure Osterverpackung, was sagt ihr? :)


Wer es lieber etwas farbenfroher mag, kann natürlich auch bunte oder bemusterte Papiertüten verwenden oder dem Häschen eine etwas auffälligere Schleife verpassen.


Ich wünsche euch viel Spaß bei euren Osterbasteleien und beim Häschen bauen! ♥

Samstag, 24. Februar 2018

Brioche Burger Buns

Ihr Lieben – it’s Burger-Time! Was gibt es am Wochenende besseres als sich eine Portion Soulfood zu gönnen? NICHTS! Und was eignet sich da besser als ein deftig belegter Burger?


Mein Männchen und ich sind große Burger-Fans und testen uns gern durch verschiedene Patties und Beläge. Heute starten wir aber mal mit der wichtigsten Grundlage: dem perfekten Burger-Brötchen. Ich zeig euch mein liebstes Rezept für lecker-fluffige Brioche Burger Buns.

Die Brötchen werden so perfekt, dass sie absolut nach Burgerketten-Werbeplakat aussehen, aber garantiert besser schmecken – versprochen!


Für 10 bis 12 Burger Buns braucht ihr:

200 ml lauwarme Milch
7 g Trockenhefe (oder ½ Würfel frische Hefe)
160 g weiche Butter
1 ½ EL Zucker
3 Eier
600 g Weizenmehl
1 ½ TL Salz

Außerdem:
1 Eigelb verquirlt mit 1 EL Milch zum Bestreichen
3 EL weiße Sesamsamen zum Bestreuen

Zuerst löst ihr die Hefe in lauwarmer Milch auf.

Nun schlagt ihr die Butter zusammen mit dem Zucker in einer Rührschüssel mit dem Handmixer auf, bis eine cremige Masse entsteht. Die Eier rührt ihr nach und nach ein.

Die Hefemilch, die Hälfte des Mehls und das Salz gebt ihr ebenfalls hinzu und verrührt das Ganze gründlich mit dem Handmixer. Das restliche Mehl arbeitet ihr mit einem Kochlöffel ein.

Anschließend knetet ihr den Teig entweder direkt in der Schüssel oder auf einer bemehlten Arbeitsfläche, bis er glatt und seidig ist. Nun kann der Teig bei Raumtemperatur zugedeckt noch ca. 1,5 Stunden gehen.

Wenn der Teig das doppelte Volumen hat, könnt ihr 10 bis 12 Brötchen daraus formen. Dafür klappt ihr einfach die Ränder in die Mitte. Anschließend wendet ihr das Brötchen, sodass die „Naht“ unten ist und die Teiglinge rund wirken. Die Oberfläche ist dadurch schön glatt und erhält Spannung.

Nun setzt ihr die Buns mit genügend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drückt sie leicht flach. Lasst sie am besten nochmal eine halbe bis ganze Stunde gehen, damit sie nach dem Backen schön fluffig werden. Ich habe sie währenddessen leicht bemehlt und mit einem Geschirrtuch bedeckt, ihr könnt sie aber auch leicht mit lauwarmem Wasser besprühen und nicht zugedeckt gehen lassen. Hier müsst ihr aber darauf achten, dass sie nicht austrocknen – eventuell noch ein zweites Mal besprühen. Den Backofen heizt ihr schon einmal auf 200°C Ober-/Unterhitze vor.


Die Buns werden nun mit der Dotter-Milch-Mischung bestrichen und mit Sesam bestreut. Macht am besten immer ein bis zwei Buns fertig, so hält es am besten. Nun können sie es sich für rund 20 Minuten im Ofen gemütlich machen, bis sie goldbraun sind.

Und fertig sind eure Burger Buns. Lasst sie einfach noch ein wenig auskühlen, bevor ihr sie halbiert, die Innenseiten kurz auftoastet und nach Herzenslust belegt.


Bei uns gab’s saftige Rindfleisch-Patties mit Gouda, Endivie, Tomaten und Gewürzgurken. Und natürlich durften Zwiebeln und Bacon nicht fehlen. Göttlich!

Sehr viele Fotos konnte ich von den Schätzchen auch leider nicht machen, da sie mir regelrecht unter dem Objektiv weggerissen wurden.

Wie sieht’s bei euch aus? Was darf bei euren selbstgemachten Burgern nicht fehlen?


Habt ein tolles Wochenende! ♥