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Samstag, 10. Februar 2018

Lasst uns feiern! Kleine Koje wird ein Jahr alt!

Vor genau einem Jahr war es so weit: Ich habe den Start in die Bloggerwelt gewagt und der erste Post in meiner kleinen Koje ging online. Eine für mich unglaublich spannende Zeit begann, ich durfte viele liebe Menschen kennenlernen und ich kann mich noch genau daran erinnern, wie aufgeregt ich war, als die ersten Mails und Kommentare eintrudelten. :)

Aus einer anfänglichen Idee, hin und wieder mal ein leckeres Rezept, tolle DIY-Ideen oder schöne Erinnerungen mit euch zu teilen, ist mittlerweile mehr als ein Hobby geworden. Meine kleine Spielwiese ist mir sehr ans Herz gewachsen. ♥

Ich möchte diesen Tag ein wenig mit euch feiern und zeige euch erstmal ein paar Highlights aus den letzten 365 Tagen.


In den letzten 12 Monaten habe ich 26 Posts veröffentlicht, die Meistgeklickten davon waren:

1. Giotto Cupcakes
2. Erdbeer-Raffaello-Trifle
3. London
4. Beschwipste Apfeltaschen


Es wurde gebacken, gekocht und auch das ein oder andere DIY habe ich euch gezeigt. Die meisten Beiträge widmen sich jedoch dem Thema Food. Schlemmen macht aber auch einfach viel zu viel Spaß, oder was meint ihr? :)

Ich möchte auf jeden Fall danke sagen. Danke an alle Follower und stillen Mitleser, an alle Kommentierer und Nachrichtenschreiber. Danke für’s Nachbacken und für eure Inspirationen. Ich freue mich über jeden Einzelnen von euch! ♥


Zu jeder ordentlichen Feier gehört natürlich auch ein zuckersüßes Highlight. Und damit wir’s heute so richtig krachen lassen können, gibt es ein hochprozentiges Dessert. Da euch das Rezept zu meinem Erdbeer-Raffaello-Trifle so gut gefallen hat, gibt’s heute eine Variante mit Baileys und Oreo.


Was braucht ihr?

16 Oreos
60 g dunkle Kuvertüre
100 ml Milch
250 ml Schlagsahne
4 EL Puderzucker
80 ml Baileys

Los geht’s! Zuerst zerkleinert ihr die Oreos. Ihr könnt dafür einen Mixer verwenden oder die Kekse in einen Plastikbeutel füllen und vorsichtig mit einem Nudelholz o. Ä. bearbeiten.

Nun bringt ihr die Milch zum Kochen und gießt sie über die Kuvertüre. Verrührt das Ganze, bis die Schokolade geschmolzen ist.

Die Sahne schlagt ihr mit dem Puderzucker und dem Baileys steif (ihr könnt hierfür auch Sahnesteif verwenden, damit die Sahne schön fest wird) und füllt die Hälfte davon in eine zweite Schüssel. Diese vermischt ihr dann mit der geschmolzenen Schokolade.

Nun stellt ihr euch ein paar Dessert-Gläschen bereit und schichtet die Schokosahne, die Baileys-Sahne und die zerbröselten Oreos hinein. Und schon ist euer Dessert fertig.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!
Habt noch einen herrlichen Abend, ich gehe jetzt Bloggeburtstag feiern!! :)

Mittwoch, 31. Januar 2018

Gefüllte Zucchini mit Hackfleisch und Feta

Nach einem langen Arbeitstag gibt es doch nichts besseres, als sich abends schnell etwas in den Ofen zu schieben und nach ein paar Minuten sein fertiges Essen wieder rauszuholen, oder? Ich spreche hier natürlich nicht von TK-Pizza & Co., sondern von frisch und schnell zubereiteter, gesunder und wenig Dreck verbreitender Feierabendküche. Einige schwören ja abends auf Low Carb, für die ist dieses Rezept ebenfalls ziemlich perfekt! 

Wenn mir jemand vor 5 Jahren erzählt hätte, dass ich heute regelmäßig mal zur Zucchini greife, dem hätte ich wohl einen Vogel gezeigt. Doch im Moment entdecke ich gefülltes Gemüse für mich, denn es geht schnell und ist dazu noch sehr gesund. So soll es doch sein, oder? :) 

Dieses Rezept ist ziemlich flexibel: Ihr könnt das Hackfleisch gegen Putenbruststreifen austauschen, Vegetarier können Sojaschnetzel verwenden. Ihr könnt auch das Gemüse beliebig austauschen und anstatt der Zucchini einfach Paprika, Zwiebeln oder Kohlrabi befüllen. 

Diese Variante mag ich besonders gern, denn die Füllung ist super schnell zubereitet. Außerdem bekommt der Feta beim Backen eine leckere, knusprige Kruste. Große Feta-Liebe!


Was braucht ihr?

2 Zucchini
250 g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
2-3 EL Tomatenmark
1 rote Paprika
1 kleine Dose Mais
150 g Feta
Salz, Pfeffer
Oregano

Los geht’s! Zuerst halbiert ihr die Zucchini und kratzt das weiche Fruchtfleisch mit einem Löffel heraus. Anschließend könnt ihr die Zucchinihälften in eine gefettete Auflaufform legen und diese erst einmal beiseite stellen.

Die Zwiebel schält ihr und schneidet sie zusammen mit der Paprika in feine Würfel. Das Hackfleisch wird dann zusammen mit den Zwiebelwürfeln in etwas heißem Öl scharf angebraten. Anschließend gebt ihr die Paprikastücke und das Mais hinzu und lasst es ein paar Minuten mitbraten. Dann gebt ihr das Tomatenmark hinzu und würzt das Ganze mit Salz, Pfeffer und Oregano.

Den Feta schneidet ihr in kleine Würfel. Die Zucchinihälften bestreicht ihr mit etwas Olivenöl und befüllt sie mit der Hackfleischmasse. Zu guter Letzt streut ihr die Fetawürfel gleichmäßig darüber.

Nun stellt ihr die Auflaufform in den vorgeheizten Backofen und lasst die gefüllten Zucchini bei 180°C auf mittlerer Schiene ca. 20-30 Minuten überbacken, bis der Feta seine köstliche Kruste bekommt.


Lasst es euch schmecken!

Montag, 29. Januar 2018

Hochzeitsvorbereitungen


Neues Jahr, neues Glück! Ich möchte euch auch hier nachträglich noch ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2018 wünschen. Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht und haltet noch eisern an euren Neujahrsvorsätzen fest? Die ersten Wochen sind so schnell an mir vorbei gerast. Sicher nicht schneller, als all die anderen Wochen.. aber jetzt in unserem Hochzeitsjahr fällt es mir besonders auf. Und da es nun schon in weniger als sechs Monaten so weit ist, habe ich mir gedacht ich geb euch einen kleinen Einblick in die ersten Vorbereitungen für unsere Hochzeit im Sommer. All zu viel verrate ich jedoch noch nicht, denn ein paar Gäste lesen hier mit und ich möchte nicht schon alles vorab ausplaudern – aber das versteht ihr ja sicher. ;)

Ich hoffe, der Post gibt euch trotzdem einen kleinen Einblick in unsere ersten Planungen. Vielleicht ist ja für die eine oder andere von euch auch ein bisschen Inspiration dabei!


Wie unsere Location aussehen soll, darüber waren wir uns sofort einig. Wir wollten etwas Besonderes, etwas Offenes und gerne rustikal. Und schon beim Besuch unserer ersten Hochzeitsmesse vor einem Jahr haben wir den perfekten Ort dafür gefunden, ein paar Wochen später noch einmal besichtigt und uns sofort für unseren Wunschtermin reserviert. So war der erste Schritt also schnell getan und wir sind sehr glücklich, mit dem Alten Güterbahnhof etwas ganz Besonderes gefunden zu haben. Da wir an dem Tag schon sehr viel um die Ohren haben (standesamtliche UND kirchliche Trauung), passt es auch ganz gut, dass die Kirche nur wenige hundert Meter von unserer Location entfernt ist.

Außerdem war uns wichtig, dass die Verpflegung inclusive ist. So brauchen wir uns an unserem großen Tag um nichts mehr kümmern und können ganz gemütlich und ungezwungen mit unseren Gästen feiern.

Da ich selbst ja in meiner Freizeit sehr gerne fotografiere, sind mir schöne Hochzeitsfotos natürlich sehr wichtig. Darum waren wir hier auch schon sehr früh aktiv und haben uns für unsere Hochzeit eine tolle Fotografin gesichert. Wahrscheinlich wird sie uns den ganzen Tag begleiten, damit die schönsten Momente für immer festgehalten werden! ♥


Die Suche nach dem perfekten Brautkleid gestaltete sich sehr unkompliziert: erster Laden, zweites Kleid! Ich war mir beim ersten Blick in den Spiegel schon sicher, habe dennoch ein paar andere Kleider anprobiert. Zum Schluss habe ich zum Vergleich nochmal das zweite Kleid angezogen und mich direkt nochmal verliebt. ♥

Meine Hochzeitsschuhe seht ihr auf dem Bild. Wichtig war mir, dass sie bequem sind und der Absatz nicht zu hoch ist. Und sie sind einfach perfekt, man läuft wie auf Wolken! Und wann hat man sonst mal die Chance, solche hübschen Glitzerpantöffelchen auszuführen?

Auch unsere Ringe haben wir letzte Woche bestellt. Die Beratung bei unserem Juwelier war einfach top! Man hat uns alle Arten von Ringen gezeigt, wir konnten uns verschiedene Materialien und Mattierungen ansehen. Es wurde uns genau erklärt, wo die Vor- und Nachteile liegen und das Wichtigste: Für die Beratung wurde sich richtig Zeit genommen. Wir sind sehr glücklich mit unserer Wahl und können es kaum noch abwarten, bis wir unsere Ringe in zwei bis drei Wochen abholen können.

Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch passender Brautschmuck, aber im April geht’s mit meiner Trauzeugin für ein Shopping-/Konzertwochenende nach Dortmund. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich dort was Passendes findet. :)


Ich kann es selbst kaum glauben, aber auch unsere Einladungen sind endlich fertig und warten nur noch darauf, verteilt zu werden. Bis zur Hochzeit hatte ich keine Ahnung, was Pocketfold Einladungen überhaupt sind, fand sie nach ersten Internetrecherchen aber ganz hübsch und konnte auch mein Männchen davon überzeugen. Die kleinen Anker haben wir bei Dawanda gefunden und fanden sie ganz niedlich. Das restliche Design und den Text in der Karte haben wir eher einfach und schlicht gehalten. Die wichtigsten Informationen wie Datum, Ort und Thema stehen drin, das reicht unserer Meinung nach auch völlig.

Ein bisschen Deko habe ich in der Zwischenzeit auch schon besorgt, yay! Ein paar weitere Kleinigkeiten und DIYs sind schon geplant und werden in den nächsten Wochen noch umgesetzt. :)

Wie ihr seht, konnten wir die wichtigsten Punkte auf unserer Liste zum Glück (fast) alle abhaken. Langsam nimmt alles immer mehr Formen an, trotzdem ist aber natürlich immer noch so einiges zu tun! Wie auch schon die Zeit davor bin ich aber immer noch ganz entspannt. Ich frage mich, wie lange das noch so bleibt. Es soll ein schöner Tag werden, den ich genießen will so gut es geht. Da ist Stress das Letzte was ich brauchen kann. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden! ;)

Habt es fein, ihr Lieben! ♥

Freitag, 29. Dezember 2017

Mandarinen-Mojitos

Zack, schon ist der ganze Weihnachtsstress wieder vorbei! Nach der ganzen Feierei zu meinem 30. Geburtstag sind die Weihnachtsfeiertage ratzfatz an mir vorbeigezogen. Wir haben die Tage bei unseren Familien verbracht und ein paar ruhige Stunden genossen. Der PC blieb die Zeit über aus und wir haben einfach die freien Tage genossen, Filme geschaut und gut gegessen.

Ich hoffe, ihr hattet auch ein paar ruhige Tage und eine schöne Zeit im Kreis eurer Liebsten! :)

Und schon steht Silvester vor der Tür. Seid ihr schon bereit für das neue Jahr? Was sind eure Pläne für den Silvesterabend? Wir racletten gemütlich zu Hause. Anschließend fahren wir zu Freunden, um dort gemeinsam zu feiern und um Mitternacht bei einem großen Feuerwerk mit leckeren Getränken aufs neue Jahr anzustoßen. ♥

Virtuell stoße ich aber schon heute mit euch an: Es gibt leckere Mandarinen-Mojitos!


Was brauchen wir?

4 Bio-Limetten
4 Bio-Mandarinen
8 Stiele Minze
50 g braunen Zucker
Crushed Ice
80 ml weißen Rum

Zuerst halbiert ihr zwei Limetten und zwei Mandarinen und presst sie aus. Die übrigen Limetten und Mandarinen könnt ihr heiß waschen, abtrocknen und klein würfeln. Die Minze wascht ihr, zupft die Blätter ab und zerdrückt sie etwas zwischen euren Händen. Das Ganze verteilt ihr auf zwei Longdrinkgläser.

Den braunen Zucker vermischt ihr gründlich mit dem Rum. Die Gläser füllt ihr randvoll mit Crushed Ice auf und gießt die Rum-Zucker-Mischung darüber. Fertig ist euer Mandarinen-Mojito!


Der Mojito ist superschnell gemixt und schmeckt so spritzig-lecker, darum wird er in diesem Jahr mein Silvestergetränk! :)

Pläne für 2018? Da wäre natürlich zu allererst unsere Hochzeit am 30. Juni, gefolgt von unseren Flitterwochen Ende September. Wir freuen uns beide so sehr darauf und können es kaum noch abwarten. Ende Januar werden erste DIY-Projekte wie Einladungen und Deko in Angriff genommen. Wenn ich drüber nachdenke, kribbelt es schon in meinem Bauch. Langsam fühlt sich alles so echt an: HEIRATEN, WIR WERDEN HEIRATEN! ♥

Außerdem werden noch zwei Konzerte besucht und den ein oder anderen Städtetrip wird es sicherlich auch geben. Wie sieht's bei euch aus, habt ihr schon Pläne für das neue Jahr? :)

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen ganz fantastischen Silvesterabend
& einen fabulösen Start in ein Knallerjahr 2018 !!

Sonntag, 17. Dezember 2017

Vanillekipferl

Okay, auch ich bin gestern drauf gekommen, dass ja heute schon der dritte Advent ist. Wenn ich mich auf anderen Blogs so umschaue, bin ich weihnachtstechnisch wohl sehr spät dran. Bei Bloggern ticken die Uhren da wohl etwas anders. Da werden die ersten Ideen schon umgesetzt, bevor man Spekulatius, Lebkuchen & Co. überhaupt im Supermarkt kaufen kann. Schande über mein Haupt - ich gelobe aber Besserung. Nächstes Jahr wird die Vorweihnachtszeit auf meinem Blog so richtig zelebriert!

In diesem Jahr wurden an die Weihnachtszeit bei uns noch nicht so viele Gedanken verschwendet. Mein Männchen und ich stecken ja gerade mitten in unseren Hochzeits- und Flitterwochenplanungen. Außderdem wird kurz vor Weihnachten noch ein besonderer Geburtstag gefeiert.. mein Dreißigster. Ich hab mich zwar immer sehr auf meine 30er Party gefreut, aber in letzter Zeit weiß ich nicht mehr so genau, was ich davon halten soll.. wer fühlt mit mir? :D

Nunja.. gestern wurde dann noch schnell ein hübsches Bäumchen gekauft. Die Weihnachtsbäckerei ging bei uns zu Hause auch schon in die zweite Runde.. und auch hier auf dem Blog soll das Thema "Weihnachten" in diesem Jahr nicht zu kurz kommen, daher gibt's heute mein allerliebstes Weihnachtsrezept für euch. Schon früher hab ich sie immer mit Mutti gebacken, seitdem dürfen Vanillekipferl für mich in der Adventszeit nicht fehlen. ♥


Los geht's! Ihr braucht:

200 g Mehl
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g geriebene Mandeln
175 g Margarine
2 Eigelb

Puder- und Vanillezucker zum Bestäuben

Zuerst vermischt ihr Mehl, Zucker und die geriebenen Mandeln miteinander und verknetet das Ganze mit der Margarine und den Eigelben. Den Teig formt ihr zu 2 Rollen, wickelt diese in Klarsichtfolie und stellt sie für mindestens eine Stunde kalt. Hinterher schneidet ihr sie in Scheiben und formt daraus kleine Hörnchen.

Diese legt ihr auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und backt sie 15 Minuten lang bei 160° im vorgeheizten Backofen.

Die noch warmen Kipferl wälzt ihr nun in einer Mischung aus Puder- und Vanillezucker und lasst sie abkühlen.


Von Vanillekipferln kann ich gar nicht genug bekommen, wie sieht's bei euch aus? :)

Habt noch eine schöne Adventszeit und gemütliche Feiertage mit euren Liebsten! ♥

Mittwoch, 29. November 2017

Schwedische Köttbullar

Die meisten von euch kennen dieses Gericht bestimmt aus dem schwedischen Möbelhaus, stimmt's? Als ich vor ein paar Tagen noch mit einer Freundin dort war und wir die schwedischen Hackbällchen bestellt haben, mussten wir jedoch wieder feststellen: Konsistenz und Geschmack überzeugen nicht wirklich - wäre doch gelacht, wenn wir das zu Hause nicht besser hinkriegen würden.. gesagt - getan: Heute gibt's Köttbullar!


Die Zubereitung geht schnell und ist gar nicht mal so schwer. Also, was braucht ihr?

Für die Fleischbällchen:

500 g Hackfleisch
1 Ei
1 Zwiebel
3-4 EL Semmelbrösel
1 1/2 TL Piment
1 1/2 TL gemahlenen Ingwer
Salz und Pfeffer

Für die Soße:
200 ml Brühe
200 ml Sahne
1 Msp. Piment
Salz und Pfeffer
etwas gehackte Petersilie

Zuerst wird die Zwiebel fein gehackt und in etwas Öl glasig angebraten. Danach könnt ihr die Zwiebelwürfel erst einmal zur Seite stellen.

Nun mischt ihr das Hackfleisch mit dem Ei und den Semmelbröseln und knetet es zu einer festen Masse. Das Ganze würzt ihr mit Piment, Ingwer, Salz und Pfeffer und knetet es nochmal gründlich durch. Zum Schluss gebt ihr die gebratenen Zwiebelwürfel hinzu und vermengt das Ganze. Mit angefeuchteten Händen formt ihr nun eure Fleischbällchen und gebt sie anschließend in eine Pfanne mit heißem Fett, um sie ringsherum anzubraten (wichtig: nicht komplett durchbraten, da sie sonst zu trocken werden).

Als nächstes machen wir mit der Soße weiter. Zuerst gebt ihr das Mehl in die Pfanne und vermischt es mit dem Bratensatz. Sollte nicht mehr genug Fett in der Pfanne sein, könnt ihr noch ein Flöckchen Butter dazugeben. Die Brühe vorsichtig angießen und klumpfrei verrühren. Das Ganze könnt ihr nun ein paar Minuten lang vor sich hinköcheln lassen.

Nun reduziert ihr die Hitze, gebt die Sahne hinzu und schmeckt das Ganze mit Salz, Pfeffer und etwas Piment ab. Anschließend können es sich die Fleischbällchen in der Soße bequem machen und 10-15 Minuten darin warm werden. Die Soße darf dabei nicht zu heiß werden oder kochen, da sonst die Sahne ausflockt. Wenn ihr mögt, könnt ihr das Ganze zum Schluß noch mit etwas Petersilie bestreuen.



Ansonsten könnt ihr es euch jetzt auch schon schmecken lassen! Klassisch schwedisch genießt ihr die Köttbullar nun mit Kartoffelpüree und Gurkensalat. Eigentlich werden gerne auch Preiselbeeren dazu gereicht, ich persönlich mag die Kombination aber nicht so gern.


Guten Appetit oder wie die Schweden sagen: „Smaklig måltid!“

Sonntag, 26. November 2017

Nussecken

Heute hält ein echter Klassiker auf meinem Blog Einzug: Nussecken!

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Varianten davon, dabei ist mir die Klassische doch immernoch die Liebste. Saftig, nussig und schokoladig - so muss sie für mich sein. Und dieses Rezept gehört auf jeden Fall zu meinem "Standart-Rezept"-Sortiment. ♥


Als Grundlage dienen ein knuspriger Knetteigboden und eine weiche Nussmischung, die durch die Aprikosenkonfitüre schön saftig bleiben. Für Schoki-Fans wie mich sind die Nussecken natürlich auch sehr schmackhaft. Wer allergisch auf Haselnüsse reagiert, kann diese problemlos gegen Mandeln austauschen. Ich habe das netterweise gleich mal für euch getestet und auch die Mandelvariante bekommt von mir auf jeden Fall einen Daumen hoch!

Und, läuft euch das Wasser schon im Mund zusammen? Na dann los, hier ist das Rezept für die nussigen Leckereien!


Ihr braucht:

150 g Mehl
50 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
1 Ei
85 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
85 g Margarine

2 EL Aprikosenkonfitüre
100 g Margarine
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln)
3 EL Wasser

Kuvertüre

Zuerst siebt ihr das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver auf eure Arbeitsfläche und drückt in die Mitte eine kleine Mulde, in die ihr das Ei, den Zucker, Vanillezucker und das Salz hineingebt. Das Ganze verrührt ihr vorsichtig, gebt die Margarine flockenweise dazu und verknetet alles zu einem glatten Teig. Diesen rollt ihr auf ein mit Backpapier belegtes Backblech aus.

Darauf verteilt ihr die Konfitüre. Für den Belag schmelzt ihr die Margarine mit dem Zucker und rührt die gemahlenen Haselnüsse und das Wasser unter. Die Masse streicht ihr gleichmäßig auf den Teig, der es sich dann für 20 bis 30 Minuten bei 175°C (Umluft) im Ofen bequem macht.

Nach dem Backen lasst ihr die Teigplatte abkühlen, bevor ihr sie in ca. 8 x 8 cm große Vierecke teilt. Diese schneidet ihr nochmal diagonal durch. Die Dreiecke könnt ihr dann nach Lust und Laune mit geschmolzener Kuvertüre verzieren.


Und das war's schon. Super einfach, oder nicht?
Probiert es doch mal aus, viel Spaß beim Nachbacken! ♥

Habt einen schönen Sonntag, ihr Lieben! :)